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Fahrstudie: Was automatisierte Fahrzeuge von menschlichen Fahrerinnen und Fahrern lernen können

Arbeitswissenschaftler der TU Chemnitz suchen für Realfahrtstudie Teilnehmende zwischen 25 und 65 Jahre für den Schwerpunkt „Vorrauschauendes Fahren auf der Autobahn“ – Hygiene-Konzept liegt vor

Im Rahmen des neu an der Technischen Universität Chemnitz eingerichteten Sonderforschungsbereichs „Hybrid Societies“ forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch daran, was automatisierte Fahrzeuge von menschlichen Fahrerinnen und Fahrern lernen können. Zur Beantwortung dieser Frage, führt die Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement (Prof. Dr. Angelika Bullinger-Hoffmann) ab dem 1. März 2021 eine Realfahrtstudie durch. Die individuelle Versuchsdauer beträgt sieben aufeinanderfolgende Tage.

Vorausschauendes Fahren – Smartphone erfasst besondere Fahrsituationen

Während der sieben Versuchstage fahren Probandinnen und Probanden wie gewohnt mit ihrem eigenen Fahrzeug ihre üblichen Wege. Dabei bekommen sie für die Versuchsdauer ein Smartphone zur Verfügung gestellt, das in einer dafür bereitgestellten Halterung im Fahrzeug installiert wird. Mit diesem Smartphone können durch einmaliges Antippen besondere Situationen, die während der Fahrt auftreten, gefilmt und kommentiert werden.

Ziel der Studie ist die Erfassung von Situationen im natürlichen Fahrkontext, in denen vorausschauendes Fahren und das Abschätzen der Absichten anderer Fahrzeuge besonders relevant sind. Die Erkenntnisse aus dieser Studie sollen zur Weiterentwicklung von automatisierten Fahrzeugen beitragen.

Die Teilnahme an der Studie wird mit 50 Euro entschädigt.

Voraussetzungen:

  • Sie sind zwischen 25 und 65 Jahre alt
  • Sie sind Berufspendlerin oder –Pendler und fahren häufig
  • Ihre zurückgelegten Fahrten enthalten längere Abschnitte auf der Autobahn oder zweispurigen Bundesstraßen bzw. Schnellstraßen in gleicher Richtung
  • Ihre Fahrten erfolgen bei ausreichendem Tageslicht (dazu zählen beispielsweise Fahrten mit Morgen- bzw. Abendsonne)
  • Sie sind in den letzten fünf Jahren mindestens 30.000 km gefahren

Hygiene-Hinweise

Während der Versuchseinweisung werden selbstverständlich alle Hygienemaßnahmen eingehalten. Zudem werden Mund-Nasen-Schutz (FFP2) und Desinfektionsmittel für Hände und Mobiltelefon bereitgestellt.

Darüber hinaus weist das Forschungsteam auf die Einhaltung von Mindestabständen sowie regelmäßiges Lüften hin, sowohl bei der Einweisung als auch bei sozialen Situationen während der Studienteilnahme.

Weitere Informationen erteilt Konstantin Felbel, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Arbeitswissenschaft und Innovationsmanagement, Telefon: +49 (0) 371 531-31156, E-Mail: konstantin.felbel@mb.tu-chemnitz.de

Matthias Fejes
01.03.2021

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