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Hilfe bei humanitären Herausforderungen

Von TU-Student entwickeltes „Disaster Relief System“ erhielt Publikumspreis der Leipziger Gründernacht – Weiterentwicklung der Idee als Start-up

Im Oktober 2016 richtete Hurrikan Matthew auf Haiti verheerende Schäden an und forderte viele Menschenleben. Das Ereignis und die daraufhin einsetzenden humanitären Hilfsaktionen lassen John-Henning Peper, Absolvent im Master-Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Chemnitz, nicht los: „Ich habe mich gefragt, ob standardisierte und weithin verfügbare Ausrüstung die internationale Hilfe optimieren könnte.“ So reift in ihm die Idee, einen Hilfscontainer für den Katastrophenschutz zu entwickeln. 2017 reicht er diese Idee beim SAXEED-Ideenwettbewerb „Schicke Ideen“ ein und gewinnt den ersten Preis in der Kategorie „Studierende“. Unterstützung bei der Weiterentwicklung seiner Idee erhält er von den Betreuerinnen und Betreuern seiner Seminar- und Masterarbeiten an der TU Chemnitz sowie vom Gründernetzwerk SAXEED.

Peper hält an seinem Projekt fest und durch die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen wird aus der Idee ein detailliertes Produktkonzept: Das sogenannte „Disaster Relief System“ (DRS) stellt sich den steigenden Anforderungen vermehrt auftretender humanitärer Katastrophen. Die Idee ist so durchschlagend, dass sie erneut im Wettbewerb überzeugt. Am 19. November 2020 gewinnen John-Henning Peper und Frank Amankwah  von der Universität Leipzig den mit 2.000 Euro dotierten Publikumspreis der Leipziger Gründernacht für die beste Geschäftsidee. Ausgerichtet wird der Wettbewerb von der Leipziger Gründerinitiative „SMILE“.

Für das kommende Jahr hat das Team bereits konkrete Pläne: Sie wollen den ersten funktionsfähigen Prototypen auf der Interschutz in Hannover präsentieren, der Weltleitmesse für den Rettungsdienst. Die weitere Entwicklung kann unter disaster-relief-systems.de  verfolgt werden.

Hintergrund: „Schicke Ideen“

Der SAXEED-Ideenwettbewerb „Schicke Ideen“ hat das Ziel, innovative und noch nicht ausgegründete Geschäftsideen zu finden. Dazu ruft das Gründernetzwerk SAXEED Studierende, Hochschulangehörige, Promovierende sowie Absolventinnen und Absolventen bis maximal zehn Jahre nach Verlassen der Hochschule mit Haupt- oder Nebenwohnsitz in Sachsen aller vier SAXEED Standorte (Chemnitz, Mittweida, Zwickau und Freiberg) zur Teilnahme auf.

Egal ob verrückt, gewagt oder völlig normal, ob als Einzelkämpferin und -kämpfer oder im Team: Online eingereicht werden können Konzepte aus allen Lebens- und Arbeitsbereichen. Neben einem professionellen Feedback erhalten Teilnehmende die Chance auf hochwertige Preise im Wert von mehr als 5.000 Euro.

Alle Informationen rund um den Wettbewerb und das Bewerbungsformular sind online verfügbar: www.schicke-ideen.de. Gern unterstützen SAXEED bei der Bewerbung.

Kontakt:
Dr. Constance Bornkampf, SAXEED, Tel.: 03137/531-34155,
E-Mail constance.bornkampf@saxeed.net

(Autorin: SAXEED/Dr. Constance Bornkampf)

Matthias Fejes
01.12.2020

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Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

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