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Besondere Helden

Bundesregierung veröffentlichte Video-Clip mit fiktivem Chemnitzer Studenten Anton Lehmann als Teil der Corona-Kommunikation und landet Hit im Internet - Klare Botschaft: "Bleib zuhause"

"Ich glaube das war im Winter 2020, als das ganze Land auf uns schaute. Ich war gerade 22 geworden, studierte Maschinenbau in Chemnitz, als die zweite Welle kam." So beginnt ein aktueller Clip der Bundesregierung im Rahmen der Kampagne "Zusammen gegen Corona #besonderehelden", der am 14. November 2020 veröffentlicht wurde. In der fiktiven Situation blickt ein ehemaliger Maschinenbau-Student der Technischen Universität Chemnitz mit dem Namen Anton Lehmann auf die Corona-Zeit im Winter 2020 in Chemnitz zurück. Dabei betont er, dass man in diesem Alter doch lieber feiern und Freunde treffen wolle, anstatt zuhause zu bleiben. Die Szene wird von melancholischer Musik getragen. Danach wechselt die Szenerie plötzlich und Anton liegt als junger Mann auf der Couch, während der Fernseher läuft. Dazu erklärt der fiktive Chemnitzer Alumni: "Wir taten das einzig Richtige, wir taten: nichts." Zwar ist der Grundton des Videos eher humorvoll und satirisch, dennoch hat es zum Schluss eine zentrale Botschaft: "Werde auch du zum Helden und bleib zuhause."

Das Video wurde in den sozialen Medien bereits tausendfach geteilt und von sowohl nationalen wie internationalen Medien diskutiert und überwiegend positiv aufgenommen. Vereinzelt Kritik geäußert wurde unter anderem an einer einseitigen Darstellung des Studiums in der Corona-Zeit sowie mangelnde Beachtung anderer Bevölkerungs- und Berufsgruppen. Nach einem aktuellen Bericht der Freien Presse teilte des Presse- und Informationsamt der Bundesregierung mit, dass die Botschaft des Videos klar sei und darauf abziele zu vermitteln, dass die Reduzierung von Kontakten derzeit wichtigstes und wirksamstes Mittel sei, um die Pandemie einzudämmen. Diese Botschaft solle möglichst viele junge Leute erreichen.

Weitere Informationen der TU Chemnitz zu Studium und Lehre in der Corona-Pandemie finden sich im Elften Offenen Brief des Rektors zum Coronavirus (SARS-CoV-2) vom 2. November 2020 sowie in den FAQs.

Matthias Fejes
15.11.2020

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