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Virtuelles Sprach-Café startete an der TU Chemnitz

Internationale Studierende der TU Chemnitz können ihre Deutsch-Kenntnisse trotz der Corona-Krise im virtuellen Raum anwenden

  • Frau sitzt im Wohnzimmer vor einem Computermonitor.
    Die Sprachcoaches treffen sich mit bis zu sechs Sprachlernerinnen und -lernern im "Virtuellen Sprach-Café". Foto: Nadja Heß

In dieser Woche trafen sich die ersten Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Virtuellen Sprach-Cafés der Technischen Universität Chemnitz in virtuellen Chat-Räumen. Das Angebot richtet sich an internationale Studierende der TU Chemnitz, die trotz der Kontaktbeschränkungen während der Corona-Krise ihre Deutsch-Kenntnisse in lockerer Atmosphäre anwenden wollen und Kontakt zu ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen suchen.

Entwickelt wurde dieses Format in einer Kooperation des Internationalen Universitätszentrums der TU mit der Professur Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (Prof. Dr. Winfried Thielmann). Insgesamt wurden 20 engagierte Studierende gewonnen, um Gruppen als sogenannte Sprach-Coaches zu leiten. „Ich freue mich über das große Interesse unserer Studierenden, ihre internationalen Kommilitoninnen und Kommilitonen unterstützen zu wollen – das zeigt auch den Stellenwert, den Internationalität und Interkulturalität auf unserem Campus besitzen”, so der Leiter des Internationalen Universitätszentrums, Dr. Benny Liebold. Pro Gruppe treffen sich nun sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer einmal wöchentlich mit ihren Coaches im virtuellen Raum und beschäftigen sich mit der deutschen Sprache.

Coretta Storz von der Professur Deutsch als Fremd- und Zweitsprache ist begeistert, dass so viele Studierende das Sprach-Café nutzen, um ins Gespräch zu kommen – egal ob als Mentorin bzw. Mentor oder als Sprachlernerin bzw. Sprachlerner. Sie hat vor Beginn der Treffen ein Training mit den Coaches durchgeführt: „Das Virtuelle Sprach-Café ersetzt natürlich keinen Sprachunterricht. Im Training für die Mentorinnen und Mentoren habe ich mich aber bemüht, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Mentorinnen und Medntoren zum einen den lockeren Austausch anregen können, zum anderen aber auch wie sie die Studierenden durch kleine Spiele oder Hilfestellungen beim Lernen der Wörter unterstützen können. Kleine Lernfortschritte sind auch in diesem Format gut möglich.

Das Feedback aus den ersten Treffen ist positiv. „Es ist sehr schön zu sehen, dass sich die Internationals im virtuellen Gespräch so aktiv einbringen und das etwas andere Sprachangebot gerne nutzen, um ihre Sprachkenntnisse nicht einrosten zu lassen und vorallem soziale Kontakte aufrechtzuerhalten", berichtet Nadja Heß. Sie studiert den Master Management & Organisation Studies und ist einer der Coaches im Virtuellen Sprach-Café. Sowohl Sprachcoaches als auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer finden also Gefallen am Format – nur für den Kaffee muss jeder selbst sorgen.

Hinweis: Für Studierende und Mitarbeiter der TU Chemnitz besteht auch weiterhin die Möglichkeit, eine Gruppe im Virtuellen Sprach-Café zu leiten. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Dr. Benny Liebold, E-Mail benny.liebold@iuz.tu-chemnitz.de

(Quelle: Mitteilung des Internationalen Universitätszentrums)

Mario Steinebach
17.04.2020

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