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FAQ (Frequently Asked Questions – häufig gestellte Fragen)

Was ist Application Sharing?

Antwort: Bezeichnet das gleichzeitige Nutzen bzw. Steuern einer Bedienoberfläche eines Programmes von unterschiedlichen entfernten Nutzern Dabei befinden sich das Programm, alle seine Ressourcen und die zur Bearbeitung notwendigen Daten auf einem Rechner, der die Oberfläche zur Verfügung stellt. Andere Nutzer können abwechselnd auf das Programm zugreifen oder dessen Steuerung übernehmen (z.B. den Desktop eines Nutzers). Der Zugriff lässt sich in "Leserechte" (die entfernten Nutzer können die Schritte des Besitzers verfolgen aber nicht eingreifen) und "Schreibrechte" (entfernte Nutzer können selbst auf der Oberfläche agieren) einteilen.

Der Unterschied zu Shared Application besteht darin, dass Daten nur im Hauptprogramm bearbeitet werden, nicht aber in den Programmen der entfernten Rechner synchronisiert werden.

Wen kann ich mit einem Videokonferenzsystem erreichen?

Antwort: Erreichen kann man alle Geräte, die SIP oder H.323 unterstützen. Das sind neben fest installierten Videokonferenzsystemen auch Software-Clienten (z.B. PVX) auf Notebooks oder Desktop-Rechnern.

Kann ich auch Teilnehmer mit ISDN-Konferenzsystemen erreichen?

Antwort: Nein nicht direkt. Es gibt zwei Anrufmöglichkeiten.

a) über die IP-Adresse:
Das Partnersystem muss den H.323 Standard oder SIP unterstützen. Die IP-Adresse am Touchpanel eingeben und anrufen. Siehe dazu 1-zu-1-Konferenz
b) über eine Telefonnummer:
  1. Der Teilnehmer ist im DFN-VC-Dienst eingebunden (die Rufnummer beginnt mit 0049). Dann kann die Rufnummer direkt am Touchpanel gewählt werden. Siehe dazu 1-zu-1-Konferenz
  2. Der Teilnehmer ist per ISDN angebunden. Dann kann nur eine Mehrpunktkonferenz aufgebaut werden. Der Teilnehmer muss sich selbst einwählen. Siehe dazu https://www.vc.dfn.de/videokonferenzen/zugangswege/isdn.html

Was ist eine Konferenz-ID?

Antwort: Eine Konferenz-ID ist eine Identifikationsnummer, also eine Art Rufnummer für Mehrpunktkonferenzen. Der Konferenzleiter beantragt dazu eine ID beim DFN unter https://www.vc.dfn.de/konferenzen/start.html. Nach der Eingabe der Passwörter bekommt er eine Konferenz-ID, die er den Konferenzteilnehmern mitteilt.

Woher weiß ich, ob die Videokonferenzsysteme belegt sind?

Antwort: Auf der Übersichtsseite der Standorte gibt es für einen Standort einen Kalender, der anzeigt, ob der Raum belegt oder frei ist und an wen man sich für eine Reservierung wenden muss.

Gibt es Möglichkeiten Videokonferenzen an anderen Orten, außerhalb der fest installierten Konferenzsysteme durchzuführen?

Antwort: Ja, das URZ verfügt zusätzlich noch über 2 mobile Boxen, die für den Einsatz in Hörsälen ohne Konferenzsystem oder zum Beispiel im alten Heizhaus (Straße der Nationen, Innenhof) von allen Universitätsangehörige verwendet werden können. Dazu ist im Vorfeld eine Absprache mit dem URZ notwendig in dem die Einzelheiten (Zweck, Ort, Termin, Testlauf) geklärt werden müssen.

Was ist eine Mehrpunktkonferenz?

Antwort: Eine Konferenz mit mehr als zwei Teilnehmersystemen.

Was ist eine 1-zu-1-Konferenz?

Antwort: Eine Konferenz mit nur zwei Teilnehmersystemen.

Welche Szenarien lassen sich damit realisieren?

Antwort: Mit den Videokonferenzsystemen an den vier Standorten der TU-Chemnitz siehe Konferenzsysteme lassen sich Videokonferenzen nach H.323 Standort mit externen Partnern oder Hochschulen, sowie innerhalb der TU Chemnitz realisieren. Umsetzbar sind Mehrpunktkonferenzen mit bis zu 40 Teilnehmern oder 1-zu-1-Konferenzen. Darüber hinaus ermöglicht der Multimedia Hörsaal im neuen Hörsaalgebäude auf der Reichenhainer Straße neue Lehraspekte. Dazu gehören u.a. HD-Übertragung von Veranstaltungen, um Raumprobleme zu kompensieren, das Aufzeichnen von Lehrvideos für die Veröffentlichung in den Vorlesungsmaterialien, sowie Streaming einzelner Veranstaltungen über eine Webschnittstelle. Diese und weitere Anwendungsfälle sollten im Vorfeld abgesprochen und getestet werden.

Ich sehe kein Videobild meines Partners

Antwort: Häufig liegt dies an Firewall Problemen auf der Partnerseite. Für Videokonferenzen müssen bestimmte TCP und UDP Ports der Firewall freigegeben werden. Die nötigsten dabei sind 1720 (TCP) und 1719 (UDP). Weitere sind abhängig vom Konferenzsystem und müssen von den Admistratoren entsprechend eingestellt werden.

Kann ich von mich von Zuhause aus in eine Videokonferenz einwählen

Antwort: Ja, das ist möglich, jedoch meist problematisch. Hierfür müssen jedoch die Netzwerkeinstellungen und Verbindungsmodalitäten bekannt sein. Heimanwender nutzen häufig einen Router über den sie ins Internet gelangen, dessen Adresse muss dem Endgerät/Softwareclienten bekannt sein.

Was ist der Unterschied zwischen Video- und Webkonferenz?

Videokonferenzen

Sie bieten die Möglichkeit, dass zwei oder mehrere Teilnehmer von einem PC (PVX), einem Raumsystem (1/336, TW7/410, 3/E020, 2/201) oder einem Telefon aus multimedial kommunizieren. Grundlage für die Nutzung der Videokonferenzsysteme ist der H.323 Standard.

Vorteile:
  • Videokonferenzen in High-Definition-Qualität (HD)
  • Video-Konferenz für viele Teilnehmer
  • professionelle Video-Aufzeichnung
  • Konferenz-Geräte schnell und einfach einsatzbereit
  • Einbinden von ISDN-Teilnehmern in die Konferenz über ein Gateway
Webkonferenzen

Über den Browser des eigenen Rechners können Webkonferenzen mit Adobe Connect gestartet werden, bei denen neben Ton und Bild (durch Headset und Webcam des Rechners) auch die eigene Desktopoberfläche angezeigt oder Vortragsdateien auf einen Server hochgeladen werden können.

Vorteile:
  • Zugriff auf Präsentationsdateien auch nach Beendigung der Präsentation
  • Audio/Video-Mehrpunkt-Konferenzen (bis zu 200 Teilnehmer)
  • Shared Whiteboard
  • Chat
  • Polling (Abstimmungstool)

Welche Bandbreite ist ratsam?

Hauptanforderung: konstante, verlustfreie Datenübertragung.

Das Problem dabei ist, dass bereits bei 30% der Auslastung die Wahrscheinlichkeit von Übertragungsengpässen zunimmt. Dem ist nur entgegenzuwirken, indem immer ausreichend hohe Reserven an Übertragungskapazität bereitgehalten werden, um der Videoanwendung die Bandbreite zu garantieren. Die benötigte Bandbreite für Videokonferenzen liegt zwischen 128 kbps und 4 Mbps, wobei bereits 384 bis 1920 kbps für eine gute bis sehr gute Videoqualität ausreichend sind.

Zu beachten ist dabei, dass bei LAN-Verbindungen keine Garantie für hohe Übertragungsraten gewährleistet werden kann. Die Datenrate ist abhängig von verschieden Parametern, wie der Anzahl der Router zwischen den Konferenzpartnern oder dem Datenvolumen bzw. die Anbindung im Netz. Bei einer ISDN-Verbindung dagegen kann von einer festen Übertragungsrate ausgegangen werden.

Was muss ich bei der Druchführung beachten?

Raumgestaltung

Um allen Konferenzteilnehmern optimale Lichtverhältnisse zu garantieren, müssen in den Räumen entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Die Räume so gut wie möglich abgedunkelt werden, eine Beleuchtung sollte möglichst über Kunstlicht erfolgen, Gegenlicht ist zu vermeiden.

Kameraposition

Die Position der Kamera ist, neben der Ausleuchtung des Raumes, ausschlaggebend für ein qualitativ gutes Bild. Wenn mehrere Leute an der Konferenz beteiligt sind, ist davon abzuraten, den Zoom so zu regulieren, dass alle Personen im Bildausschnitt zu sehen sind. Dadurch vermindert sich die Qualität erheblich.

Beispiel für Zoom zu weit

Schlecht: schlechte Lichtverhältnisse, Kamera weit herausgezoomt
Beispiel für korrekten Zoom

Besser: gute Lichtverhältnisse, zwei Personen im Vollformat gezoomt

Kleidung

Idealerweise sollten Teilnehmer Kleidung mit gedeckten Farben tragen. Karos und Streifen wirken eher störend, wobei Nadelstreifen meist nicht sichtbar sind. Karos verursachen bei Bewegungen neben erhöhter Netzlast auch vermehrt Interferenzen, besonders bei kleinen Karos.

Testen

Alle (komplexen) Szenarien sind im Vorfeld zusammen mit dem URZ zu testen.

Somit können Fehler in der Handhabung und im Ablauf der Videokonferenz ausgeschlossen werden.

Fehler und Störungen

Aufgrund der Vielzahl der eingesetzten Technik kann es zu Fehlern oder Störungen kommen. Daher ist es wichtig, zuerst den Fehler genau ausfindig zu machen, um dann zu versuchen, das Problem zu lösen. Lässt sich der Fehler nicht allein lösen, sollte das URZ verständigt werden.

Das Videokonferenz-Gerät startet nicht

Fest installierte Geräte:
  • Hat das Gerät Strom?
  • Sind alle Kabel richtig angeschlossen?
  • Hat der Monitor/ Beamer Strom?
Software-Clienten:
  • Ist der Rechner funktionstüchtig?
  • Ist der Rechner kompatibel zur Software?
  • Ist die (aktuelle) Software installiert? *haben Sie die Firewalleinstellungen überprüft?

Anruf funktioniert nicht

Zum Aufbau einer Videokonferenz nach H.323 gibt es verschieden Wählverfahren. Anruf über IP: Die IP Adresse des Partners muss gültig und erreichbar sein. Dies lässt sich durch das Kommando "ping IP-ADRESSE" herausfinden.

Die Kontrolle der eigenen IP-Adresse (Windows) geschieht über Start → Ausführen → cmd → OK. Es öffnet sich eine Konsole. Nach der Eingabe von ipconfig erhält man neben anderen Einstellungen der Netzwerkkarte die IP(v4/v6)-Adresse.

Anruf über Nummer: Im gleichen Gatekeeper registrierte Geräte sind über eine Telefonnummer erreichbar. Diese besteht ausschließlich aus einer Folge von Ziffern, ist eindeutig und beim Gatekeeper hinterlegt.

Der zu rufende Partner darf sich nicht schon in einer Konferenzschaltung befinden.

Das zu rufende Gerät muss den Ruf bestätigen. Das geschieht automatisch oder muss manuell ausgeführt werden je nach Spezifikation des Gerätes.

Die Geräte müssen kompatibel zueinander sein. Bei Problemen unterschiedlicher Geräte vergewissern Sie sich unter Kompatibilitätstest. Eine Grundfunktionalität sollte immer gegeben sein.

Kein Ton, zu leise, zu laut

Der Ton ist prinzipiell auf den Raum abgestimmt und optimal eingestellt.

Es kommt kein Ton:
  • Funktioniert das Mikrofon? (Strom/ Batterien)
  • Ist das Mikrofon eingeschaltet?
Mein Partner hört mich zu leise / laut:
  • Sprechen Sie laut und deutlich / zu laut?
  • Stimmt der Abstand zum Mikrofon, sitzen Sie zu weit entfernt / zu nah dran?
  • Ist das Mikrofon angeschaltet?
Ich höre meinen Partner zu leise / laut?
  • Spricht Ihr Partner nicht laut genug oder zu laut?
  • Stimmt der Abstand zum Mikrofon nicht?
  • Ist das Mikrofon ausgeschaltet?
  • Weisen Sie Ihren Partner auf das Problem hin.

Sollten die Änderungen nicht zur gewünschten Verbesserung führen, kann der Ton im Notfall nachreguliert werden.

audio.jpg

Kein Bild, zu dunkel, zu hell, verschoben

Abhängig von den Raumgegebenheiten sind die Kameras auf optimale Lichtverhältnisse voreingestellt. Es ist darauf zu achten, bei Videokonferenzen die Vorhänge geschlossen zu halten, um störende Lichteinflüsse von draußen zu minimieren. Das Licht im Raum ist einzuschalten.

Kein Bild:
  • Ist die Kamera eingeschaltet?
  • Ist der Bildschirm eingeschaltet?
  • Sind Kamera und Bildschirm richtig angeschlossen?
Das Bild ist zu dunkel/hell:
  • Ist das Licht im Raum zu dunkel/ zu hell?
Das Bild ist nicht richtig eingestellt:

Zeigt die Kamera einen falschen Bildausschnitt (z.B. Die falsche Stuhlreihe, zu hoch, keine Gesichter), kann mit Hilfe des Bedien-Displays die Kameraposition korrigiert werden. Dazu gibt es vorprogrammierte Standardeinstellungen unter dem Menüpunkt "View".

view_presets.jpg

Wenn keine der Standardeinstellungen passend ist, kann die Kamera manuell in die optimale Position gebracht werden. ACHTUNG! Beim Einsatz mehrerer Kameras die richtig auswählen.

view_controll.jpg

Kein Laptop-Bild

Die Konferenzsysteme ermöglichen eine Übertragung einer Präsentation eines Laptops oder Rechners.

  • Bildquelle am Bedien-Display auf PC eingestellt?

view.jpg

  • Stimmen die Bildschirmeinstellungen am Laptop?
  • Sind alle Kabel korrekt angeschlossen?

Keine Teilnehmer

Videokonferenzen können auf unterschiedliche Weise durchgeführt werden.

Mittels fest installierter Systeme, hier unterscheidet man zwischen 1-zu-1-Konferenzen und Mehrpunktkonferenzen

  • Sind die Teilnehmer eingeladen?
  • Haben alle die korrekte Konferenz-Id (Mehrpunktkonferenz)?
  • Haben alle die korrekte Telefonnummer/IP (1-zu-1-Konferenz)?

Softwarelösungen für mobile Geräte

  • Sind die Teilnehmer eingeladen?
  • Stimmt die URL?
  • Nur Administratoren werden registriert, Teilnehmer sind Gäste (Adobe Connect)
  • Stimmt die IP-Adresse/Telefonnummer (PVX)?

  • Zeitverschiebung bei Videokonferenz mit anderen Kontinenten beachtet?

Fehler und Störungen an Konferenzsystemen melden

  • Kontaktieren Sie uns bei Problemen über das Helpdesk-Formular
  • Bei akuten Problemen während der Konferenz steht Ihnen ein Mitarbeiter an der Technik-Hotline zur Seite
    • Kann nur nach vorheriger Anmeldung/Absprache gewährleistet werden
    • Technik-Hotline ist auf allen Telefonen in den Konferenzräumen als Schnell-Wahl-Taste gespeichert

Glossar

H

H.323
ist ein internationaler Standard der International Telecommunication Union (ITU) für die Multimedia-Kommunikation (Sprach-, Daten- und Video-Kommunikation) in paketorientierten Netzwerken. H.323 ist eine sogenannte „Regenschirm-Norm“, die andere Standards zusammenfasst. Durch definierte Netzübergänge zu ISDN und ATM soll Interoperabilität verschiedener Hersteller gewährleistet werden.

M

MCU
Die Multipoint-Control-Unit (MCU) ist ein Verteiler für Gruppenkonferenzen. Sie verwaltet und steuert eine oder mehrere Mehrpunktkonferenzen und kann als Hard- oder Softwarelösung realisiert sein.

P

PVX
ist eine Softwarelösung der Firma Polycom. Nähere Informationen unter Zugang mit Laptop

S

SIP
steht für Session Initiation Protocol. Dabei handelt es sich um ein Protokoll zum Aufbau, Abbau und zur Steuerung einer Kommunikation zwischen zwei und mehr Teilnehmern. Dieses Protokoll kommt häufig bei IP-Telefonie zum Einsatz.

T

TCP
steht für Transmission Control Protocol. TCP ist ein verbindungsorientiertes Netzwerkprotokoll für den Datentransport im Netzwerk.

U

UDP
steht für User Datagram Protocol. UDP ist ein verbindungsloses Netzwerkprotokoll für den Datentransport im Netzwerk.

V

Videokonferenzen
bieten die Möglichkeit der Multimediakommunikation mit Hilfe von Telefonen, Raumsystemen oder Computern auf Grundlage des H.323-Standards.

W

Webkonferenzen
sind Konferenzen, die über den Webbrowser auf dem eigenen Rechner gehalten werden ,zum Beispiel mit Adobe Connect.

Presseartikel