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TU Chemnitz erhielt Prädikat „Gleichstellung: ausgezeichnet!“

Bundesweit erhielten nur zehn Hochschulen für ihre Gleichstellungskonzepte diese besondere Würdigung – Geförderte Berufung von bis zu vier Professorinnen ist damit möglich

Die Technische Universität Chemnitz hat sich laut Mitteilung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) bereits zum dritten Mal erfolgreich am Professorinnenprogramm des Bundes und der Länder beteiligt. In der zweiten Auswahlrunde erhielt sie als einzige Hochschule im Freistaat Sachsen für ihr Gleichstellungszukunftskonzept zur Personalentwicklung und  -gewinnung auf dem Weg zur Professur zudem das Prädikat „Gleichstellung: ausgezeichnet!“. Von den 71 Hochschulen, die bundesweit an der zweiten und zugleich letzten Auswahlrunde teilgenommen haben, erreichten 50 Hochschulen eine positive Bewertung ihrer Gleichstellungskonzepte, zehn davon mit Prädikat. Die TU Chemnitz kann nun im Rahmen des Programms und dank der besonderen Auszeichnung vier Professorinnen berufen, deren unbefristete W2- oder W3-Stellen in den ersten fünf Jahren mit jeweils bis zu 165.000 Euro gefördert werden. Die Kosten des bundesweiten Programms zur Verwirklichung von Chancengerechtigkeit an Hochschulen und zur Erhöhung des Anteils von Wissenschaftlerinnen werden hälftig von Bund und Land getragen.

„Die Tatsache, dass es uns als eine von wenigen Hochschulen gelungen  ist, das Prädikat ‚Gleichstellung: ausgezeichnet!‘ zu bekommen, macht deutlich, dass wir an der TU Chemnitz dem Thema Gleichstellung und Gleichstellungsarbeit eine besondere Bedeutung beimessen“, sagt Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der TU Chemnitz. Die im Gleichstellungszukunftskonzept der Universität formulierten Maßnahmen und Ziele seien ein wichtiger Teil der strategischen Hochschulentwicklungsplanung der TU Chemnitz. „Ich danke all jenen, die dazu beigetragen haben, diesen großartigen Erfolg zu erzielen, allen voran natürlich unserer Gleichstellungsbeauftragten, der Gleichstellungskommission, dem Wissenschaftlerinnenrat und dem Team des Zentrums für Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung der TU Chemnitz sowie den Gleichstellungsverantwortlichen in den Forschungsverbünden“, fügt der Rektor hinzu.

Hintergrund: Gleichstellungszukunftskonzept der TU Chemnitz

Im Gleichstellungszukunftskonzept hat die TU Chemnitz Bilanz gezogen zu zehn Jahren Gleichstellungsarbeit, hat die Zielerreichung überprüft, gleichstellungsfördernde Maßnahmen evaluiert und diese an aktuelle Gegebenheiten angepasst sowie weitere zukünftige Handlungsfelder daraus abgeleitet. Das Gleichstellungszukunftskonzept, so Karla Kebsch, die Gleichstellungsbeauftragte der TU Chemnitz, soll dabei unterstützen, die TU Chemnitz weiter wettbewerbsfähig und zukunftsorientiert zu gestalten, Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln, die den Studierenden und Mitarbeitenden einen chancengerechten Zugang zu Lehre und Forschung ermöglichen, den wissenschaftlichen Nachwuchs stärken, die gleichberechtigte Teilhabe aller an Wissenstransfer und Weiterbildung sicherstellen sowie die Förderung der Internationalisierung unterstützen.

Weitere Informationen zum Gleichstellungsprogramm der TU Chemnitz finden sich hier 

Kontakt: Karla Kebsch, Gleichstellungsbeauftragte der TU Chemnitz, Telefon 0371 531-36382, E-Mail karla.kebsch@phil.tu-chemnitz.de, und Sylvia Herold, Referentin der Gleichstellungsbeauftragten und Frauenbeauftragten, Telefon 0371 531-30327, E-Mail syher@hrz.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
12.11.2019

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