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Chemnitzer Anglistin steht an der Spitze der GAPS

Prof. Dr. Cecile Sandten wurde zur Präsidentin der Gesellschaft für Anglophone Postkoloniale Studien e.V. (GAPS) gewählt

  • Frau blickt in Kamera
    Prof. Dr. Cecile Sandten ist Inhaberin der Professur Anglistische Literaturwissenschaft an der TU Chemnitz. Foto: Susann Serfling/Montage Jacob Müller

Cecile Sandten, seit 2008 Professorin für Anglistische Literaturwissenschaft an der Technischen Universität Chemnitz, ist am 31. Mai 2019 auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Anglophone Postkoloniale Studien e.V. (GAPS) in Bremen zur Präsidentin gewählt worden. Neuer Vizepräsident ist der Amerikanist Prof. Dr. Timo Müller (Universität Konstanz).

Sandten ist seit 1994 Mitglied dieses Vereins. Von 2017 bis 2019 war sie bereits Vizepräsidentin der GAPS. In ihrer Funktion als Präsidentin möchte sie einerseits den bereits begonnen „Open Access“-Prozess der Publikationen des Vereins sowie das Mitgliedermanagement voranbringen, andererseits weiterhin an ihre eigenen Forschungsschwerpunkte anknüpfen, die hauptsächlich in den Postkolonialen Studien verankert sind. Dazu zählt derzeit die Hinwendung zum Thema „Asylum Accounts – Flucht und Asyl erzählen“. „In meiner neuen Funktion als Präsidentin der GAPS setze ich mich auch für Weltoffenheit, Internationalität und Vielfalt in der Wissenschaft ein, wofür insbesondere auch die TU Chemnitz steht“, sagt Sandten.

Hintergrund: Gesellschaft für Anglophone Postkoloniale Studien e.V.

Die Gesellschaft für Anglophone Postkoloniale Studien e.V. (GAPS) zählt aktuell ca. 300 nationale und internationale Mitglieder. Der Verein widmet sich der Förderung der analytischen und theoretischen Beschäftigung mit den anglophonen Literaturen der Welt, den Varietäten der englischen Sprache sowie mit weiteren durch die englische Sprache geprägten kulturellen Formen, Praxen und Medien in Forschung und Lehre. Ferner praktiziert die GAPS die Förderung der kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte des europäischen Kolonialismus und dessen lokalen und globalen gesellschaftlichen, kulturellen, literarischen und sprachlichen Nachwirkungen sowie mit den Theorien und Methoden der Postkolonialen Studien.

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf diesen Gebieten ist ein Alleinstellungsmerkmal des Vereins. Darüber hinaus wird auch der Wissenstransfer in den außeruniversitären Bereich, z. B. in die Schul- oder Erwachsenenbildung gepflegt. Die Aufgaben des Vereins werden insbesondere verwirklicht durch die Durchführung von wissenschaftlichen Tagungen, Lesungen, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen und Ausstellungen. Ein weiterer Schwerpunkt des Vereins ist die Vergabe von Preisen und Auszeichnungen und die Förderung von Publikationen sowie die Zusammenarbeit mit privaten und öffentlichen Institutionen im In- und Ausland.

Weitere Informationen zur GAPS: https://g-a-p-s.org

Kontakt: Prof. Dr. Cecile Sandten, E-Mail president@g-a-p-s.net, Telefon 0371 531-37353.

Mario Steinebach
11.06.2019

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