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Dementielle Frühdiagnostik vorantreiben

TU präsentiert Forschungsprojekt zu Demenz-Früherkennung vom 22. bis 24. August im Chemnitzer Vita Center – Probanden ab 80 Jahre gesucht

Im Rahmen des an der Technischen Universität Chemnitz angesiedelten Projekts „Sensorgestützte Systeme zur Frühdiagnostik dementieller Alterserkrankungen“ (SENDA) entwickelt das Team neue Instrumente zur frühestmöglichen Erkennung einer Demenz. Um weiter über das Projekt zu informieren und für die Forschung notwendige Probanden und Probandinnen zu finden, wird das Team vom 22. bis zum 24. August 2018 von 9.30 bis 13 Uhr mit einem Stand im Vita Center Chemnitz, Wladimir-Sagorski-Straße 22, vertreten sein.

Vor Ort besteht für Betroffene, Angehörige und Interessierte nicht nur die Möglichkeit, mit den Forschenden ins Gespräch zu kommen, sondern vor allem für potentielle Probanden und Probandinnen auch kostenlos einen Test zur Handkoordination zu absolvieren. Warum ist dies wichtig? Der menschliche Körper unterliegt im Alter sensorischen, kognitiven und motorischen Veränderungen. Außerdem verringert sich im Alter die Fähigkeit der selektiven und geteilten Aufmerksamkeit. Daher ist dieser Koordinationstest nicht nur für die Feinmotorik ein Indikator, sondern auch für die Aufmerksamkeit.

Probanden und Probandinnen gesucht

Gesucht werden Frauen und Männer im Alter ab 80 Jahren, bei denen bisher keine Demenz ärztlich diagnostiziert wurde und die selbstständig gehen können (ggf. mittels Gehhilfen). Dafür werden die Teilnehmenden gebeten, an drei verschiedenen Tagen für jeweils ca. 1-2 Stunden zur TU Chemnitz, Standort Reichenhainer Straße, zu kommen. Dort werden sie u. a. verschiedene Denksportaufgaben, leichte Gleichgewichts- und Gehaufgaben sowie Aufgaben zur Wahrnehmung von Reizen an der Hand und zur Handgeschicklichkeit absolvieren. Während der Aufgaben zur Handgeschicklichkeit wird ein EEG (Elektroenzephalogramm) von ihren Gehirnaktivitäten erstellt. Nach neun Monaten werden die gleichen Aufgaben wiederholt, um Veränderungen feststellen zu können.

Das Forschungsteam erfasst alle Anfragen telefonisch auf einem Anrufbeantworter oder per E-Mail. Interessenten werden gebeten, ihre vollständigen Kontaktdaten (Name, Telefonnummer) für eine erste Kontaktaufnahme anzugeben.

Kontakt:

Dr. Katrin Müller, Professur Sportpsychologie der TU Chemnitz, Tel. +49 (0)371-531/19938, E-Mail senda@hsw.tu-chemnitz.de

Matthias Fejes
17.08.2018

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