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Theoretisches Wissen und praktisches Können unter Beweis gestellt

Je ein Schüler aus Chemnitz, Rodewisch und Zschopau siegte beim 43. Chemie-Wettbewerb "Julius Adolph Stöckhardt" an der TU Chemnitz

Am 25. Juni 2018 fand der Chemie-Wettbewerb "Julius Adolph Stöckhardt" an der Technischen Universität Chemnitz statt. Diese Traditionsveranstaltung ging bereits in die 43. Runde. Federführend war das Institut für Chemie gemeinsam mit dem Landesamt für Schule und Bildung (LASUB) Sachsen. 27 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 11 aus den Gymnasien des Direktionsbezirks Chemnitz stellten sich im Böttcher-Bau der TU mit ihrem Chemie-Wissen anspruchsvollen theoretischen Aufgaben und Experimenten.

Das Thema lautete dieses Mal „Aluminium, Kupfer und Wolfram als Elementsubstanzen, in Gemischen und Verbindungen“. Zu den Aufgaben gehörten das selbstständige Durchführen chemischer Experimente und deren Auswertung, zudem das Lösen umfangreicher theoretischer Aufgaben – und das alles ohne Tafelwerk. Diese wurden von Dr. Klaus-Peter Kerber vorbereitet und betreut.

Die Aufgaben bewältigten Vincent Pleißner, Pestalozzi-Gymnasium Rodewisch, Chantal Beyer, Gymnasium Zschopau und Kevin Hofmann, Johann-Wolfgang-von-Goethe-Gymnasium Chemnitz, am besten. Alle Schüler erhielten eine Teilnahme-Urkunde. Die drei besten konnten sich über Buchpreise freuen, spendiert vom Institut für Chemie der TU.

Dr. Andreas Ihle vom Institut für Chemie lud nach der Mittagspause die Schüler und Schülerinnen ein zu einer Reise durch die Organische Chemie. Zudem informierten die Chemiker der TU über das Chemnitzer Chemiestudium.

Hintergrund: Julius Adolph Stöckhardt

Benannt ist der Wettbewerb nach Prof. Julius Adolph Stöckhardt, der von 1839 bis 1847 am Vorläufer der heutigen Chemnitzer Universität Chemie lehrte. Er war Autor des Lehrbuch-Klassikers "Schule der Chemie, versinnlicht durch einfache Experimente". Das Buch wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und kam bis 1908 in 21 Auflagen heraus. Stöckhardt war auch der Erste, der das Waldsterben durch Abgase von Hüttenwerken beschrieb und genau untersuchte.

Weitere Informationen zum Wettbewerb erteilt Prof. Dr. Klaus Stöwe, 0371 531-35241, E-Mail klaus.stoewe@chemie.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
26.06.2018

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