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54 Jahre Provisorium im Haus am Schillerplatz

Universitätsarchiv setzt am 26. Juni 2018 öffentliche Ringvorlesung zur Geschichte der Aktienspinnerei mit Vortrag von Elke Beer, Direktorin der Stadtbibliothek Chemnitz, fort

Für die Stadtbibliothek Chemnitz begann während eines Bombenangriffs 1945 mit der völligen Zerstörung des alten Bibliotheksgebäudes eine Odyssee. Umzug folgte auf Umzug. 1950 bezog man das Haus am Schillerplatz, die mittlerweile vierte Unterkunft. Und auch sie sollte nur ein Provisorium sein, doch bald wurde daraus eine Heimat für Mitarbeiter und Bestand. Während sich die Stadtbibliothek in den Räumlichkeiten der „Alten Aktienspinnerei“ einrichtete, wurden vielfach Pläne für den Bau einer neuen Hauptbibliothek erarbeitet und beschlossen – und  wieder verworfen. Die Stadtbibliothek hingegen blieb und wuchs. In den 1980er Jahren übernahm man in dem stark sanierungsbedürftigen Gebäude – nach dem Auszug sämtlicher anderer Mieter – weitere Räume.

Am 26. Juni 2018 lädt Elke Beer, Direktorin der Stadtbibliothek Chemnitz, im Rahmen der Ringvorlesung zur Geschichte der Aktienspinnerei ein zu einer Reise durch 54 Jahre wechselvolle Bibliotheksgeschichte und damit auch Chemnitzer Stadtgeschichte. Sie berichtet dabei von Fachlichem, aber auch von Kuriosem und Menschlichem. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr im Alten Heizhaus der TU Chemnitz, Straße der Nationen 62 (Innenhof).

Projekt-Homepage: https://www.tu-chemnitz.de/uni-archiv/info/projekte/2018-aktienspinnerei/

Weitere Informationen erteilt das Universitätsarchiv der TU Chemnitz, Telefon 0371 531-13170, E-Mail uni-archiv@tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
19.06.2018

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