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Uni aktuell Forschung

Assistierte Bewegungskontrolle in der Therapie

Nachwuchsforschergruppe AssiSt gibt Einblick in Forschungsergebnisse – Workshop am 28. Juni 2018

Die Nachwuchsforschergruppe Assistierte Bewegungskontrolle in der Rehabilitation durch intelligente Sensortechnologie (AssiSt) untersucht, inwiefern mittels eines optischen Sensors direkt die Bewegung des Übenden erfasst und geprüft werden kann. Um über diese neuen Entwicklungen zu informieren und zu diskutieren, veranstaltet das Team um AssiSt am 28. Juni 2018, 9:00 bis 16:00 Uhr, einen Workshop mit dem Titel „Assistierte Bewegungskontrolle in der Trainingstherapie“ im Hörsaalgebäude auf der Reichenhainer Straße 90 (Raum 2/N113).

Ihre Forschungserkenntnisse werden hier in Kurzvorträgen vorgestellt. Gastreferent Dr. Daniel Krause von der Universität Paderborn wird in seinem Vortrag „Zur Gestaltung von ergänzendem Feedback beim motorischen Lernen – Aktuelle Befunde zur Bewegungsautomatisierung“ das Thema „Feedback“ näher beleuchten. Dazu zählen zum Beispiel Angaben der Patienten etwa zur Entwicklung der eigenen Bewegungsgeschwindigkeit im Zuge der Rehabilitation. Zum Abschluss des Workshops kann der digitale Co-Therapeut von den Gästen ausprobiert werden.

Hintergrund: „AssiSt“

In der motorischen Rehabilitation findet eine Digitalisierung der Therapieprozesse statt. Dieser Trend soll den Therapieprozess dokumentieren, die Patienten motivieren und auch eine Unterstützung für die Therapeuten sein. Gegenwärtig werden in der Praxis verschiedene Feedback-Informationen eingesetzt. Dazu zählen Informationen zu Bewegungsweg und -geschwindigkeit. In der Regel stammen diese Informationen von Sensoren, die am Trainingsgerät angebracht sind, nicht direkt von der Bewegung des Patienten oder der Patientin.

Im Rahmen des Projektes „AssiSt“ wurde ein anderer Ansatz verfolgt. Hier war es Ziel zu prüfen, inwiefern mittels eines optischen Sensors direkt die Bewegung des Übenden erfasst und auf fehlerhafte Technik geprüft werden kann. Darüber hinaus wurde untersucht, ob Biosignale, wie die Erwärmung der Hautoberfläche infolge der Muskelarbeit während des Trainings, als Feedback geeignet sind. Dies könnte das Effektwissen der Patienten durch ein besseres Verständnis zwischen der Therapie-Übung und der Muskelansteuerung verbessern.

Die Arbeit der interdisziplinären Nachwuchsforschergruppe wird durch den Europäischen Sozialfond (ESF) und das Land Sachsen (SAB) unterstützt.

Weitere Informationen erteilt Christiane Lösch, Professur Sportmedizin / Sportbiologie der TU Chemnitz, Tel. +49 371/531-30049, E-Mail christiane.loesch@hsw.tu-chemnitz.de

(Autoren: Christiane Lösch, Nico Nitzsche und Matthias Fejes)

Matthias Fejes
13.06.2018

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