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Teilnahmerekord bei Interdisziplinärem Symposium für Frauen im MINT-Bereich (ISINA)

Symposium ISINA bestens besucht – Vernetzung und Kooperation von Wissenschaft und Praxis

Vom 5. bis 6. März 2018 fand bereits zum fünften Mal das Interdisziplinäre Symposium für Frauen im MINT-Bereich (ISINA) statt. Das ISINA-Fachsymposium ist eine Plattform für Wissenstransfer und Austausch zu Themen wie „Interdisziplinäre Forschung“, „Erfolgsstrategien“ sowie für die Weitergabe von Impulsen zu innovativen Arbeitsformen. Initiatorinnen des Symposiums sind Prof. Dr.-Ing. Olfa Kanoun, Professur für Mess- und Sensortechnik der Technischen Universität Chemnitz, und Karla Kebsch, Gleichstellungsbeauftragte der TU Chemnitz.

Die Teilnehmerinnen, bestehend aus Studentinnen, Nachwuchswissenschaftlerinnen und Frauen in Führungspositionen, besuchten Fachvorträge zu aktuellen Themen aus Wissenschaft und Forschung. Den Eröffnungsvortrag zum Thema „Trends in der Umformtechnik“ hielt Leibniz-Preisträgerin Prof. Dr. Marion Merklein, von der Universität Erlangen-Nürnberg. Soft Skill-Angebote zu Themen wie „Körpersprache und Rhetorik“, „Zeit- und Selbstmanagement am Arbeitsplatz“, „job application training“ und „DFG-Forschungsförderung“ rundeten die Angebote ab.

Einblicke in Forschungstrends und erfolgreiche Unternehmen

Interessante Einblicke in aktuelle Forschungstrends boten am zweiten Tag erfolgreiche Unternehmerinnen. Zwei der Nachwuchswissenschaftlerinnen des sechsköpfigen Gründerteams der Firma PI ROPE GmbH, Stephanie Röthlingshöfer und Stephanie Mager, stellten in einem Vortrag ihre sehr erfolgreiche Geschäftsidee vor, mit Speichen aus synthetischen Hightech-Fasern Fahrräder künftig noch leichter zu machen.

Den zweiten Vortrag hielt Susanne Witt, Geschäftsführerin der Metrom GmbH, einem Maschinenbauunternehmen aus Hartmannsdorf. Das Unternehmen stellt parallelkinematische Maschinen her. Diese Innovation im Maschinenbau ermöglicht es, herkömmliche Werkzeugmaschinen an Geschwindigkeit und Präzision zu übertreffen.

Zudem erwartete die Teilnehmerinnen während des zweitägigen Symposiums eine Kooperationsbörse mit verschiedensten Forschungsakteuren der TU Chemnitz und Unternehmen der Region, u. a. der prudsys AG, einem führenden Anbieter agiler KI-Technologien für den Omnichannel-Handel.

Den Abschluss des ersten Veranstaltungstages bildete die Verleihung des „ISINA Best-Poster-Awards“ im Alten Heizhaus der TU Chemnitz. Hier wurden Poster prämiert, die Forschungsgegenstände von Bachelor- und Masterarbeiten sowie Promotionen allgemeinverständlich darstellen. So erhielt nicht nur das Fachpublikum einen Einblick in die wissenschaftlichen Untersuchungen und Ergebnisse, sondern es konnten sich auch fachnahe beziehungsweise fachfremde Teilnehmerinnen die Themen der wissenschaftlichen Arbeiten erschließen. Stephanie Illmann durfte sich über den ersten Platz freuen. Pauline Dill und Dr. Carina Gerlach folgten auf den Plätzen zwei und drei. Einen Publikumspreis erhielt Laura Morgenstern.

Auszeichnung von sächsischen Schülerinnen für MINT-Arbeiten

Der Höhepunkt des zweiten Veranstaltungstages war die Preisverleihung des „BeLL-Prix“. Ausgezeichnet wurden Schülerinnen sächsischer Gymnasien für „Besondere Lernleistungen“ (BeLL) in den Fächern Mathematik, Physik, Chemie und Informatik. Eine Jury, bestehend aus der Wettbewerbs-Initiatorin Prof. Dr. Olfa Kanoun und weiteren Professorinnen des Wissenschaftlerinnen-Stammtisches, darunter Prof. Dr. Verena Kräusel (Professur Umformendes Formgeben und Fügen) sowie Prof. Dr. Sophie Gröger (Professur Fertigungsmesstechnik), begutachteten die Arbeiten.  

Antonia Behnsen vom Pestalozzi-Gymnasium Heidenau erhielt den ersten Preis für ihre hervorragende BeLL-Arbeit zum Thema „Cyclodextrine – Auswirkungen der Komplexierung ätherischer Öle mit Cyclodextrinen auf deren Eigenschaften“ im Fach Chemie. Den zweiten Preis erhielt Isabell Hentschel vom Christoph-Graupner-Gymnasium Kirchberg für ihre Arbeit im Fach Biologie mit dem Thema „Methanfreisetzung aus eutrophen Flachgewässern“. Der dritte Preis ging an Anastasia Klara Vöhringer vom Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium Dresden für ihre BeLL-Arbeit zum Thema „Entwicklung und Charakterisierung von Dünnschichtdosimetern auf der Grundlage Optisch Stimulierter Lumineszenz von Berylliumoxid“ im Fach Physik. Im Vorfeld der Preisverleihung nahmen die Schülerinnen an einer Führung durch die MERGE-Forschungshalle teil und erlebten Wissenschaft und Forschung praxisnah.  

ISINA auch 2019

Auch 2019 wird das Symposium fortgesetzt und findet am 25. und 26. März statt. Die Kombination aus hochkarätigen Fachvorträgen und spannenden Workshops verspricht erneut ein exklusives Programm. Die Initiatorinnen, Prof. Dr. Olfa Kanoun und Karla Kebsch, hoffen auch im nächsten Jahr auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Fakultäten, Forscherverbünden sowie den Fraunhofer-Instituten ENAS und IWU und dem Wissenschaftlerinnen-Stammtisch.

Weitere Informationen erteilt Maika Filz, Koordinatorin des Symposiums ISINA, Telefon 0371 531-34542, E-Mail ISINA@tu-chemnitz.de

(Autorin: Nicole Dietrich)

Matthias Fejes
12.03.2018

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