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Fotowettbewerb „Talking Hands“ geht in die letzte Runde

Schülerinnen und Schüler der 5. bis 10. Klassen können ihre fotografierte Lieblingsgeste noch bis zum 15. September 2017 einsenden – Hauptpreise werden in der TU Chemnitz gefertigt

Was uns gefällt, bekommt einen „Daumen nach oben“. Zwei gestreckte Finger zu einem V geformt, bedeuten „Victory“. „Diese Gesten sind so stark, dass sie auch ohne Worte verstanden werden“, sagt Prof. Dr. Ellen Fricke, Gestenforscherin an der Technischen Universität Chemnitz. Welche Gesten kennst bzw. benutzt du besonders oft? Welche Geste hat eine besondere Bedeutung für dich? Mit diesen Fragen richten sich die Kooperationspartner der Sonderausstellung „Gesten – gestern, heute, übermorgen“ an Schülerinnen und Schüler der 5. bis 10. Klassen. Sie können noch bis zum 15. September ein Foto ihrer Lieblingsgeste bei einem Fotowettbewerb einreichen. "Man kann beispielsweise nur die Hände fotografieren oder eine Situation, in der die Geste benutzt wird", sagt Fricke. Die 30 besten Fotos werden bereits im Vorfeld der Sonderausstellung ab 1. Oktober im Eingangsbereich des Industriemuseums Chemnitz gezeigt. Die Sonderausstellung, die am 17. November 2017 eröffnet wird, wurde von der Professur Germanistische Sprachwissenschaft, Semiotik und Multimodale Kommunikation der TU Chemnitz und dem Ars Electronica Futurelab in Linz/Österreich konzipiert und gemeinsam mit dem Industriemuseum Chemnitz realisiert.

Neben zahlreichen Gutscheinen winken den besten Fotografen auch zwei Hauptpreise, die von einer Fachjury und vom Publikum vergeben werden. Die Hauptgewinne, nämlich ein 3D-Druck des Abbildes der Preisträger, werden in der TU Chemnitz gefertigt. Dazu wird von den Gewinnern in einem Labor des Kompetenzzentrums „Virtual Humans“ mit Hilfe von 100 gleichzeitig auslösenden Kameras und moderne Computertechnik ein 3D-Modell erstellt, das anschließend im Universitätsrechenzentrum ausgedruckt wird.

Wer Lust hat, am Wettbewerb teilzunehmen, kann das Foto der Lieblingsgeste bis zum 15. September als jpg-Datei (max. 5 MB) mit dem Betreff „Talking hands“ an gesten@saechsisches-industriemuseum.de senden. In der E-Mail sollten Name des Einsenders, Alter, Klassenstufe und Name der Schule angeben werden.

Weitere Informationen zum Fotowettbewerb und zur Ausstellung: http://www.gesten-im-museum.de

Mario Steinebach
31.08.2017

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