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Engagement für die Lehre zahlt sich aus

Sächsische Hochschuldidaktik-Zertifikate an Mitarbeiter der TU verliehen

Im Rahmen des HDS.Forum wurden am 10. November 2016 in Dresden weitere Sächsische Hochschuldidaktik-Zertifikate verliehen. Prof. Dr. Thomas Hofsäss, Vorsitzender der Leitung des Hochschuldidaktischen Zentrums Sachsen (HDS), und Dr. Claudia Bade, Leiterin der HDS-Geschäftsstelle, übergaben die Zertifikate auch an Lehrende der Technischen Universität Chemnitz. In Anwesenheit der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, erhielten Dr. Thomas Franke und PD Dr. Matthias Hackert-Oschätzchen das Zertifikat. Die Ministerin gratulierte allen Zertifikatempfängerinnen und Zertifikatempfängern in Sachsen und betonte die Bedeutung der akademischen Lehre, insbesondere in Bezug auf die nachhaltige Sicherung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Stange hob den wesentlichen Beitrag hervor, den das Zertifikatprogramm des HDS zur Steigerung der Qualität der Lehre an den Hochschulen des Freistaates leistet.

Im Anschluss an die Verleihung informierte sich Prof. Dr. Maximilian Eibl, Prorektor für Lehre und Internationales der TU Chemnitz, über die Erfahrungen der Zertifikatempfänger. „In der Ausbildung kann es keine pauschalen Absolutaussagen ähnlich mancher Naturgesetze geben. Die Arbeit erfolgt an und mit Menschen. Jeder von ihnen ist ein besonderes Individuum“, betonte Franke. „Zusammenfassend hat das HDS-Zertifikatprogramm dafür gesorgt, dass ich Freude an meiner Lehrtätigkeit entwickeln konnte. Denn nur, was man kann, macht man auch gern“, berichtete Hackert-Oschätzchen und ergänzte: „Lehrenden ohne didaktische Vorkenntnisse möchte ich insbesondere das Modul 1 des Zertifikatprogrammes empfehlen.“

Einen wesentlichen Teil des Zertifikatprogrammes bildet die eigenständige Bearbeitung eines innovativen Lehr-Lern-Projektes. Franke hat in seinem Lehr-Lern-Projekt eine aktive Wissenskonstruktion sowie eine Vermittlung von Kompetenzen unter Einbeziehung moderner Formen von e-Teaching für die physikalische Grundlagenausbildung erarbeitet. Schwerpunkt war hierbei die selbständige, praktisch kreative Anwendung im eigenen Fachgebiet, wodurch eine Kombination von Fach- und Methodenkompetenzen erreicht wurde.

Im Mittelpunkt des Lehr-Lern-Projektes von Hackert-Oschätzchen stand die interaktive Aktivierung von Studierenden der Fakultät für Maschinenbau in der Grundlagenausbildung zur Fertigungslehre. Da an dieser Ausbildung viele Studierende teilnehmen, wurde eine aktive studentische Beteiligung in Form einer online und mobil zur Verfügung stehenden Webanwendung realisiert. Durch diese Anwendung wurde in den Vorlesungen der Lernfortschritt abgeprüft und die Beteiligung sowie das selbstorganisierte Lernen der Studierenden innerhalb wie außerhalb des Hörsaals verbessert.

Weiter Informationen zum HDS: https://www.hds.uni-leipzig.de

Mario Steinebach
14.11.2016

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