Springe zum Hauptinhalt
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
TUCaktuell
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion 
TUCaktuell Veranstaltungen

Olympia-Tag im Archäologiemuseum

Institut für Europäische Geschichte der TU Chemnitz lädt am 13. August 2016 zu Vortrag zur Historie der Olympischen Spiele und zur Podiumsdiskussion mit Olympioniken ein

Anlässlich der Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro findet am 13. August 2016 im Foyer des Staatlichen Museums für Archäologie (smac) am Stefan-Heym-Platz der "Chemnitzer Olympia-Tag" statt. Er beginnt um 14 Uhr. Veranstaltet wird dieser Thementag von der Technischen Universität Chemnitz in Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Chemnitz/Dresden, dem Stadtsportbund Chemnitz und dem smac. Besucher haben freien Eintritt.

Jun.-Prof. Dr. Marian Nebelin von der Juniorprofessur Antike und Europa und Dr. Hendrik Thoß von der Professur Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts der TU halten einen Vortrag zur Geschichte der Olympischen Spiele von den Ursprüngen bis in die Gegenwart. Sie zeigen, wie die Spiele vom antiken Götterfest zum globalen Sportevent wurden. Dabei gehen die Wissenschaftler insbesondere auf die Eigenheiten der Olympischen Spiele in der Antike und der Moderne ein: So erklärt Nebelin, wieso in der Antike gerade die Spiele in Olympia unter hunderten vergleichbaren griechischen Sportveranstaltungen so bedeutend wurden. Er verrät zudem, was das Geheimnis der Schatzhäuser von Olympia ist und wieso damals die Athleten nackt waren. Thoß erzählt von der Neugründung der Olympischen Spiele Ende des 19. Jahrhunderts, von tragischen Ereignissen wie dem Attentat in München 1972, aber auch von der schrittweisen Öffnung der Olympischen Spiele für neue Teilnehmergruppen wie zum Beispiel Frauen.

Anschließend dreht sich in einer Diskussionsrunde alles um das Thema „Quo vadis Spitzenförderung – zwischen sportlichem Erfolg und monetärem Zwang“. Auf dem Podium werden neben Vertretern des Olympiastützpunktes und des Stadtsportbundes auch Chemnitzer Olympioniken Platz nehmen, unter ihnen Radrennfahrer Jens Fiedler, der zwischen 1992 und 2004 drei Gold- und zwei Bronzemedaillen erkämpfte.

Begleitend zu den diesjährigen Olympischen Sommerspielen präsentiert das smac bereits vom 5. bis 21. August 2016 in der Foyerausstellung „Olympia in Chemnitz – Chemnitz in Olympia“ 30 künstlerisch gestaltete Olympische Fackelläufer. Die knapp 30 Zentimeter hohen Statuetten aus Porzellan wurden von Chemnitzer Künstlern, Sportlern und Menschen mit und ohne Handicap gestaltet oder signiert. Am letzten Ausstellungstag, dem 21. August, werden sie für einen guten Zweck versteigert.

Weitere Informationen zum „Chemnitzer Olympia-Tag“ erteilt Jun.-Prof. Dr. Marian Nebelin, E-Mail marian.nebelin@phil.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
04.08.2016

Alle „TUCaktuell“-Meldungen
Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

  • Eine junge Frau sitzt am Computer.

    Rund um die Uhr die Hausarbeit abschließen

    Einfach dranbleiben: Universitätsbibliothek der TU Chemnitz hat unmittelbar im Anschluss an die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“ am 5. Februar 2026 erstmals noch bis 14. Februar gegen Mitternacht 24/7 geöffnet …

  • Logo vor einer Gebäudeansicht

    TU Chemnitz im Ranking von StudyCheck.de auf Platz 4 der beliebtesten Universitäten in Deutschland

    Ein „StudyCheck Award 2026“ mit dem Zertifikat „Top Universität 2026“ geht dank der sehr positiven Bewertung ihrer Studierenden sowie Absolventinnen und Absolventen an die TU Chemnitz – Zudem ist die TUC aktuell die zweitbeste staatliche Universität im Live-Ranking „Digital Readiness“ …

  • Mehrere Personen spielen Tischtennis.

    Wenn der Deutschkurs in die Werkhalle verlagert wird

    Tischtennisturnier krönte Premiere des Sprach- und Praxisprojekts „Deutsch für Ingenieure“ – Internationale Studierende präsentierten ihre selbstgebauten Schläger und bewiesen dabei ihre neugewonnene Sprachkompetenz …

  • Blick auf ein schiff, das neben einem Gebäude ankert.

    Spurensuche in der Stadt

    Wie Migration Stadtbilder und Lebensgeschichten prägt, zeigt das Deutsche Auswandererhaus in Bremerhaven bis zum 1. März 2026 – Ausstellung „Aufbrüche – Umbrüche“ verknüpft Bremerhaven und Chemnitz in einem Dialog über Wandel, Erinnerung und Identität – Professur Humangeographie mit Schwerpunkt Europäische Migrationsforschung der TU Chemnitz wirkte an der Konzeptentwicklung mit …