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Aufrecht durchs Leben gehen

Die gemeinsame Vortragsreihe der TU Chemnitz und des Chemnitzer Klinikums wird mit einem Vortrag über Gang- und Sturzprobleme am 25. Oktober 2006 fortgesetzt

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Das Klinikum Chemnitz an der Flemmingstraße. Quelle: www.klinikum-chemnitz.de

Die Ringvorlesung "Medizin im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Gesellschaft" des Chemnitzer Klinikums hat bereits Tradition an der TU Chemnitz und startet am 25. Oktober 2006 mit einem Vortrag von Prof. Dr. med. habil. Joachim Lindner in das 16. Semester. Der Diabetologe und Facharzt für Innere Medizin wird sich in seinem Vortrag mit dem Thema "Kann man bis ins höhere Alter Gleichgewicht und Kraft trainieren? Gangstörungen und Sturzprobleme im Alter" beschäftigen.

"Der aufrechte Gang ist Symbol des selbstbestimmten Menschen, so dass der Verlust der Mobilität im Alter eine tiefgreifende Bedrohung des Selbstwertgefühls darstellt", so Prof. Lindner, der über sechs Jahre lang das Geriatriezentrum Chemnitz geleitet hat und jetzt im Bergarbeiter-Krankenhaus in Schneeberg am Aufbau einer diabetologischen Schwerpunktpraxis beteiligt ist. Im Rahmen seines Vortrags an der Technischen Universität wird er dem Publikum die Verkettung von Gehstörung, Sturz und Knochenfraktur ausführlich erläutern. Gleichzeitig wird Prof. Lindner Möglichkeiten zur Verbesserung der Fortbewegung ansprechen und Verfahren zur Stabilisierung von Geh- und Balanceleistungen vorstellen. "Doch man muss bedenken, dass das Älterwerden nicht automatisch mit Mobilitätsstörungen verbunden sein muss. Auch in höheren Jahren können Muskelkraft und Gleichgewicht sinnvoll gestärkt und verbessert werden", betont Prof. Lindner.

Die Ringvorlesung beginnt um 17.30 Uhr im Hörsaal 204, im Universitätsteil Straße der Nationen 62 (Böttcher-Bau). Eingeladen sind alle medizinisch Interessierten aus Stadt und Region. Der Eintritt für diese Veranstaltung ist frei.

Alle weiteren Veranstaltungen im Überblick:

29. November 2006: "Möglichkeiten der modernen Diagnostik und Behandlung von Herzrhythmusstörungen", Dr. med. Uwe Beyreuther, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin I am Klinikum Chemnitz

20. Dezember 2006: "Erhalt der Gelenkfunktion mit modernen Hilfsmitteln", Dr. med. Falko Lohse, Chefarzt der Klinik für Unfall- und Gelenkchirurgie am Klinikum Chemnitz

31. Januar 2007: "Inwieweit darf sich der herzkranke Patient belasten?", Dr. med. Axel Müller, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin I am Klinikum Chemnitz

(Autorin: Janine Mahler)

Mario Steinebach
23.10.2006

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