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Sportbegeisterte TU

Die diesjährige „Wahl der Sportler_innen und Mannschaften des Jahres“ bekam so viel Aufmerksamkeit wie noch nie

„Dieses Jahr feiern wir Rekorde: Es sind fast vier Mal so viele Stimmen eingegangen, wie im vergangenen Jahr“, leitete Nicolai Kram, Mitglied der Fachgruppe SpoWi der TU Chemnitz, die diesjährige „Wahl der Sportler_innen und Mannschaften des Jahres“ ein, die am 10. Dezember 2015 im Rahmen der SpoWi-Weihnachtsfeier im Atomino stattfand. Entsprechend der Wahlbeteiligung versammelten sich zahlreiche Interessenten um die Bühne, als schließlich die Verkündung der Gewinner eingeläutet wurde. Alle stellten sich Frage, welche der nominierten Sportlerinnen und Sportler, die dieses Jahr allesamt herausragende sportliche Leistungen erbrachten, es aufs Treppchen geschafft haben.

Zwei Mannschaften waren zur Wahl zur „Mannschaft des Jahres 2015“ aufgestellt: das Turn Team der TU Chemnitz, das für die TU den Sieg bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Turnen nach Hause bringen konnte, sowie das Volleyball Mixed-Team, das sich den 3. Platz bei den Sächsischen Hochschulmeisterschaften erkämpfte. Offenbar turnte sich das Turn Team in die Herzen der Wähler: Von den insgesamt 466 eingegangenen Stimmen konnte dieses mit 326 Stimmen an dem Volleyball Mixed-Team vorbeiziehen und darf sich ab sofort „Mannschaft des Jahres 2015“ nennen.

Neun Studierende, so viele wie noch nie zuvor, gingen für die Wahl zum „Sportler des Jahres“ ins Rennen – darunter preisgekrönte Radsportler, Snowboarder und Leichtathleten. Die Wahlbeteiligung für den „Sportler des Jahres“ war sogar noch höher, als für die Wahl zur „Mannschaft des Jahres“: Insgesamt 550 Stimmen wurden auf den jeweiligen Favoriten verteilt. Den 3. Platz konnte der Radsportler Steffen Öhmichen mit 65 Stimmen für sich gewinnen. Dieser wurde dieses Jahr Zweiter beim europaweit größten 24-Stunden-Rennen in Duisburg und ebenfalls Zweiter beim Allgemeinen Deutschen Hochschulverband-Pokal MTB Marathon. Nur elf Stimmen trennten ihn vom 2. Platz, den Patrick Elger ergattern konnte, der dieses Jahr an keiner Hürde scheiterte: Er ging unter anderem als Sieger bei den Deutschen U20-Hallenmeisterschaften im 110-Meter-Hürdenlauf ins Ziel. An Henning Rabe konnte er bei der diesjährigen „Sportler des Jahres“-Wahl allerdings nicht vorbeiziehen – denn der Snowboarder konnte 141 Stimmen für sich gewinnen. Der Sports Engineering-Student, der dieses Jahr bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft Snowboard in Les Deux Alpes in mehreren Disziplinen weit oben auf dem Treppchen stand, war bereits 2014 für die Wahl zum „Sportler des Jahres“ nominiert gewesen. „Ich freue mich sehr über den diesjährigen Sieg, allerdings habe ich nicht damit gerechnet“, berichtet der 28-Jährige. „Letztes Jahr machte ich den 3. Platz. Dass ich heute gewonnen habe, kann ich mir nur so erklären, dass ich letztes Jahr nicht in Chemnitz vor Ort war und auch kein Foto eingereicht habe. Dieses Jahr sah das anders aus: Ich konnte ein bisschen Werbung bei meinen Kommilitonen machen – offensichtlich hat sich das gelohnt!“

Bei der Wahl zur „Sportlerin des Jahres 2015“ gingen zwar nur vier Kandidatinnen ins Rennen, allerdings konnte die Wahlbeteiligung hier ebenfalls eine Rekordsumme verbuchen: 511 Sportbegeisterte stimmten für ihre jeweilige Favoritin ab. Mit 49 Stimmen belegte Annekathrin Daßler den 3. Platz. Sie hat in der außergewöhnlichen Disziplin Feuerwehrsport bereits viele Erfolge zu verzeichnen: beispielsweise die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in St. Petersburg im September. Für Vivien Röder, die in den Disziplinen Kraftdreikampf und Bankdrücken Deutsche Meisterin wurde und auch international herausragende Leistungen erbringt, gingen 124 Stimmen ein. Doch Rebekka Haase läuft dieses Jahr jedem davon: 296 Stimmen sprechen dafür, dass die Leichtathletin und Psychologie-Studentin der TU Chemnitz ein Rekordjahr hinter sich hat. Sie siegte bei den U23-Europameisterschaften in Tallinn im 100- und im 200-Meter-Lauf sowie bei der 4-mal-100-Meter-Staffel. Bereits zwei Wochen später gewann sie bei den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg den Titel im 200-Meter-Lauf und erbrachte auch bei den Weltmeisterschaften in Peking herausragende Leistungen: Mit der deutschen 4-mal-100-Meter-Staffel kämpfte sie sich bis auf den fünften Platz vor. Da sich die 22-Jährige momentan im Trainingslager in Südafrika auf künftige Meisterschaften vorbereitet, konnte sie ihren Sieg bei der Wahl leider nicht vor Ort mitfeiern.

Zu guter Letzt ging der Ehrenpreis für ehrenamtliches Engagement sowie herausragende sportliche Leistung erneut an die „Lauf-KulTour“ der TU Chemnitz. Das Team lief exakt 3.907 Kilometer innerhalb von 16 Tagen rund um Deutschland – und das für einen guten Zweck: Die diesjährige erlaufene Spende ging an die Aktion Benni und Co e.V. der Deutschen Duchenne Stiftung, die sich für Kinder einsetzt, die an Muskelschwund leiden. Die Tour 2015 war bereits die neunte, die die „Lauf-KulTour“ für einen gemeinnützigen Zweck zurücklegte – weitere sind in Planung.

Auch bei der diesjährigen Verleihung konnten sich wieder alle Gewinner über sportliche Preise freuen: Unter anderem wurden Gutscheine für die Crossathleten in Chemnitz, Preise von „Decathlon“ und Klettergutscheine für die Boulderlounge in Chemnitz vergeben, die den prämierten Sportler bei der Vorbereitung für künftige Meisterschaften nützlich sein können.

Nicht nur für die Gewinner, auch für die Organisatoren war die SpoWi-Weihnachtsfeier ein voller Erfolg, was sich bereits vor Beginn der Veranstaltung abzeichnete. „Die Vorverkaufskarten waren innerhalb von nur zwei Stunden ausverkauft“, berichtet Nicolai Kram, der bereits im vergangenen Jahr die Weihnachtsfeier mitorganisierte und dieses Jahr als Moderator neben Kommilitonin Marie Fernau auf der Bühne stand. „Damit haben wir wirklich nicht gerechnet. Aber wir von der Fachgruppe SpoWi freuen uns natürlich sehr, dass die Veranstaltung so gefragt ist.“ Auch die Zusammenarbeit mit dem Atomino funktionierte gut, sodass Nominierte und Gewinner der Sportler-Wahl ihre diesjährigen sportlichen Erfolge nach der Verleihung gebührend feiern konnten. „Die Fachgruppe SpoWi, im Besonderen Norbert Herkner und Fabian Kirzel, die besonders viel zur Organisation der Veranstaltung beitrugen, haben dieses Jahr wieder ganze Arbeit geleistet“, lobt Kram. „Ich glaube, ich kann für alle Organisatoren, nominierten und prämierten Sportler und Gäste sprechen, wenn ich sage: Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!“

(Autorin: Sabrina Schäfer)

Katharina Thehos
11.12.2015

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