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Letzte Fitnesschecks vor dem großen Tag

Vor dem Start der Lauf-KulTour 2015 am 21. August absolvierten die Läufer Fitnesstests, um den aktuellen Trainingsstand zu ermitteln

Keiner will bestreiten, dass es sich bei der alljährlichen Deutschlandumrundung der studentischen Initiative Lauf-KulTour um eine sportliche Herausforderung handelt. Als solche will der längste Staffellauf der Welt gut vorbereitet sein, um den Strapazen der 4.000 Kilometer langen Strecke gewachsen zu sein. Allen voran die körperliche Fitness der Läufer steht dabei im Mittelpunkt. Um diese gezielt zu überwachen, führte das Projektteam vor dem großen Start am 21. August 2015 vor der Sachsen-Allee einige Tests durch. So absolvierten die Athleten bereits Anfang Mai den als anspruchsvoll geltenden Cooper-Lauf, eine anerkannte Methode zur Überprüfung der Ausdauer von Sportlern. Hierbei wird unter kontrollierten Bedingungen erfasst, wie viel Streckenmeter ein Läufer in zwölf Minuten maximal zurücklegen kann. Nach einer Wiederholung Anfang August konnten die Läufer der Tour ihre Werte verbessern und so erkennen, dass sie nach Monaten intensiver Vorbereitung erheblich schneller geworden sind. „Die Teilnehmer freuen sich über die Leistungssteigerung ihrer Ausdauer gegenüber dem Semesterbeginn“, sagt Eric Pertermann, Projektleiter der Lauf-KulTour. „Im Vergleich können sie nun bei gleichem Puls viel weiter laufen“, so Pertermann weiter.

Um weitere Erkenntnisse über die körperliche Konstitution der Läufer zu erlangen, stellten sich die Läufer Ende Juli im Zuge einer Leistungsdiagnostik einem Laktatstufentest. Zunächst war es ihnen verboten, zwei Tage vor dem Feldtest zu trainieren, um die Laktatwerte nicht zu verfälschen. Am Tag der Messung begannen die Sportler dann in der Leichtathletikhalle des Sportforums Chemnitz Runden zu laufen. Bei einer Stufendauer von fünf Minuten wurde das Tempo sukzessiv um 0,4 Meter pro Sekunde gesteigert. Nach jeder Runde wurde der Laktatwert mittels Blutabnahme gemessen. Jeder Läufer war dabei angehalten, bis zur Ausbelastung, das heißt seinem subjektiven Erschöpfungsempfinden, zu laufen. Nach circa 45 Minuten war der Leistungstest beendet und die gemessenen Werte wurden an die Professur Sportmedizin/Sportbiologie der TU Chemnitz zur Auswertung übergeben. Hier konnte der aktuelle Trainingsstand der einzelnen Laufsportler ermittelt werden. Angesichts dieses soliden Fundaments als Beleg für das lohnende Training der letzten Wochen zeigt sich Eric Pertermann optimistisch: „Unsere Läufer können nun schlichtweg entspannter an die Lauf-KulTour 2015 herangehen und mit dem Wissen um ein ausgezeichnetes Training starten“.

Weitere Informationen: https://www.lauf-kultour.de

(Autor: Andy Schäfer)

Mario Steinebach
14.08.2015

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