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Das historische Vogtland neu entdecken

„Kulturweg der Vögte“ wird mit Imagebroschüre und Wanderausstellung vorgestellt – Absolvent der TU Chemnitz an Erstellung beteiligt

  • Die zweisprachige Broschüre stellt die beiden geplanten Routen des Kulturwegs vor: die Nordroute zwischen Gera und Greiz sowie die Südroute zwischen Greiz und Aš/Asch. Cover: Barteld Redaktion & Verlag

In Baden-Württemberg sind die Sehenswürdigkeiten entlang der „Straße der Staufer“ große touristische Anziehungspunkte. Ähnliches ist nun im Dreiländereck Ostthüringen – Westsachsen – Westböhmen geplant: Der grenzüberschreitende „Kulturweg der Vögte“ soll ein bedeutender Bestandteil im Rahmen der neuen Tourismusregion „Vogtland“ werden. An der konzeptionellen Vorbereitung dieser touristischen Route war im Rahmen eines von der Europäischen Union geförderten Ziel3/Cíl3-Pilotprojektes von Juli 2014 bis März 2015 auch die Professur für Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas der TU Chemnitz von Prof. Dr. Stefan Garsztecki beteiligt und leistete so einen Beitrag zur weiteren Vernetzung der TU Chemnitz in der Wissenschaftsregion. Zum Abschluss des Projektes wurden jetzt im Rathaus von Cheb eine Imagebroschüre und eine Wanderausstellung vorgestellt, die die geplanten Stationen des Kulturwegs zeigen.

Ziel des Vorhabens ist es, das Gebiet der Streckenführung in der Region besser touristisch zu vermarkten. Die kulturhistorische Thematik der Geschichte der Vögte als langjährigem Herrschergeschlecht in Südwestsachsen wirkt bis heute nach: „Kirchen und Burgen, Marktplätze und Stadtmauern – ein dichtes Mosaik historischer Stätten an Weißer Elster und Eger, Saale und Göltzsch erinnert noch heute an die Vögte und ihre Herrschaft im Mittelalter, an Christianisierung, Rodungstätigkeit und Städtegründung“, heißt es in der Einleitung der Broschüre. Sie ist durchweg zweisprachig deutsch-tschechisch gestaltet und zeigt in zahlreichen Abbildungen und Karten die beiden geplanten Routen des Kulturwegs auf: die Nordroute zwischen Gera und Greiz sowie die Südroute zwischen Greiz und Aš/Asch. Sehenswürdigkeiten in Sachsen sind dabei etwa das Malzhaus und das Schloss in Plauen, das Schloss Voigtsberg in Oelsnitz oder das Albert-Bad in Bad Elster.

Die Wanderausstellung ist bis Mitte April in Cheb zu sehen, danach auf Schloss Voigtsberg und in Greiz. Auch in Chemnitz sollen die Bildtafeln zum grenzüberschreitenden Tourismus-Vorhaben noch in diesem Jahr gezeigt werden.

Gemeinsamen mit weiteren Projektmitarbeitern war Tony Strunz an der inhaltlichen und gestalterischen Umsetzung der Broschüre und der Ausstellung beteiligt. Als Absolvent des Studienganges Politik in Europa ist er als Wissenschaftliche Hilfskraft an den Professuren Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas sowie Politische Theorie und Ideengeschichte tätig.

Die Inhalte der Broschüre sind auch im Internet unter http://www.kulturweg-der-voegte.eu abrufbar.

Weitere Informationen erteilt Ilona Scherm, Telefon 0371 531-34503, E-Mail ilona.scherm@phil.tu-chemnitz.de.

(Autor: Martin Munke)

Katharina Thehos
31.03.2015

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