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Doppelt präsent auf Europas größter Fachmesse für die kunststoffverarbeitende Industrie

Institut für Strukturleichtbau und Bundesexzellenzcluster MERGE punkten mit Nachhaltigkeit auf der Fakuma in Friedrichshafen - Messetüren sind noch bis zum 18. Oktober 2014 geöffnet

Die internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung Fakuma ist neben der K-Messe, die alle drei Jahre stattfindet, Europas größte Fachmesse für die kunststoffverarbeitende Industrie und widmet sich in diesem Jahr auch besonders zukunftsweisenden Themen wie Ressourceneffizienz und Leichtbau. In den zwölf Ausstellungshallen der Messe Friedrichshafen präsentieren sich rund 1.700 Aussteller aus 32 Nationen vom 14. bis 18. Oktober 2014. Dazu gehören vom Kunststoffzulieferer bis zu den Maschinenherstellern für die Kunststoffverarbeitung alle namhaften Unternehmen sowie Dachverbände und Forschungseinrichtungen.

Die Technische Universität Chemnitz ist mit dem Institut für Strukturleichtbau (IST) und dem Bundesexzellenzcluster MERGE auf zwei Messeständen vertreten. Aufgrund der vielfältigen Themen, mit denen sich das IST im Bereich Kunststoffe, faserverstärkte Materialien und Leichtbau beschäftigt, hat sich das Institut mit seinen Kooperationspartnern zusammengetan, um neuste Forschungsentwicklungen gemeinsam zu präsentieren. In diesem Jahr lag die Konzentration auf neusten Ergebnissen im Bereich nachwachsender Rohstoffe und Biopolymere für nachhaltige und ressourceneffiziente Produkte. Zum einen stellt das IST mit den Firmen Livemold sowie ULT einen gravimetrischen Universaldosierer vor, mit dem lange Naturfasern für faserverstärkte Kunststoffe hochgenau dosiert und direkt dem Kunststoff hinzugefügt werden können. Diese dienen der Verstärkung von z. B. Spritzgießbauteilen aus bioabbaubaren Kunststoffen, sodass die daraus hergestellten Bauteile vollständig biologisch abgebaut werden können.
Zum anderen präsentiert der Fachbereich Biopolymere und Naturfaserverbunde der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung gemeinsam mit den Forschungspartnern Fraunhofer IAP und dem IFBB der Universität Hannover auf dem Messestand der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe FNR e. V. neuste Entwicklungen auf dem Gebiet biobasierter und bioabbaubarer Kunststoffe. Im Forschungsprojekt Biopolymernetzwerk forschen die ausstellenden Partner zu neuen biobasierten Kunststoffen, die sich im Hinblick auf ihre chemische Struktur und ihre Eigenschaften teilweise stark von den etablierten petrochemischen Kunststoffen unterscheiden

Die Fakuma hat ihre Türen noch bis zum 18. Oktober für interessierte Besucher geöffnet. Sie finden die TU Chemnitz in Halle A1 am Stand 1001. Die Wissenschaftler aus dem Fachbereich Biopolymere und Naturfaserverbunde stellen ihre Arbeiten in Halle A7 am Stand 7508 vor.

(Autoren: Elisa Sommer und Dr. Jürgen Tröltzsch)

Mario Steinebach
16.10.2014

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