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Mit frischen Kräften zum Wiederaufstieg

Die Handballer der USG Chemnitz stehen sportlich gut da, erhoffen sich aber auch Verstärkung aus der Universität

  • Unter den Handballern der USG Chemnitz sind viele Studierende und Mitarbeiter der TU - von links: Manuel Schlegel, Patrik Blašcík, Daniel Garbe. Foto: Sebastian Muckelbauer

Wer gerne Sport treibt, dabei aber auch Wert auf Vereinsleben und Ligabetrieb legt, für den könnte die Universitäts­sport­gemeinschaft USG Chemnitz die richtige Wahl sein. Die USG ist zwar ein eigen­ständiger Verein, doch ihre Geschichte ist, wie der Name Universitäts­sport­gemeinschaft bereits andeutet, eng mit der Geschichte der TU verknüpft. Zahlreiche Mitglieder sind Studierende oder Mitarbeiter der Universität. Viele davon kamen über den Hochschul­sport zur USG. Heute ist die USG mit über 2.000 Mitgliedern Chemnitz‘ größter Verein und bietet mit seinen 19 Abteilungen ein breites Sport­programm an – darunter auch Handball. Die meisten Heimspiele und Trainingseinheiten der USG-Handballer finden in der Halle am Thüringer Weg und damit direkt auf dem Campus statt. Doch auch die TU profitiert von der USG. So betreute das USG-Mitglied Anke Otto die vergangenen fünf Jahre erfolgreich das Handball­angebot im Universitäts­sport, ab diesem Semester wird ihr Vereins­kamerad Manuel Schlegel in ihre Fußstapfen treten.

Sportlich gesehen hat sich für die Handball­mannschaften der USG innerhalb der vergangenen Dekade einiges getan. Spielten die Damen in der Saison 2003/04 noch in der untersten Klasse, gelang 2011/12 sogar der Aufstieg in die Verbandsliga, eine Liga unterhalb der Sachsenliga. Diese Saison laufen sie eine Klasse darunter in der Bezirksliga auf. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den Herren. 2005/06 startete der sportliche Aufstieg und gipfelte bisher in der Bezirksliga, in der man sich drei Saisons lang halten konnte. Letztes Jahr erfolgte der laut Trainer Jörg Leonhardt unglückliche und ärgerliche Abstieg: „Am Ende waren wir nur drei Punkte hinter dem 3. Platz. Unser Ziel ist daher der direkte Wiederaufstieg.“ Auch in der Breite hat man sich bei den Herren verstärkt, seit kurzem gibt es noch eine dritte Mannschaft, die in der untersten Klasse mitmischt.

Als Handballanfänger über den Universitätssport zur USG kam Christian Stellmacher, Studierender im Master­studiengang Value Chain Management. Aus Norden in Niedersachsen stammend, weiß er, dass es auswärtigen, heimatverbundenen Studierenden oft schwerfällt, in gewachsenen Vereinen einen Platz zu finden. „Bei der USG dagegen ist man an die hohe Fluktuation gewöhnt. Hier kann jeder sofort mitmachen und sich so beteiligen, wie er es schafft.“ Der 26-Jährige betont aber auch den guten Zusammenhalt innerhalb der Handball­mannschaften. So habe einmal ein Team­kamerad Unterstützung für einen Umzug benötigt und sofort haben sich genügend Leute bereiterklärt, zu helfen.

Auch Jörg Leonhardt, selbst ehemaliger Student der TU Chemnitz und seit 2008 Trainer der 1. Herren-Handball­mannschaft, hat sich auf die schwankende Personalsituation eingestellt und ist geübt darin, neue Leute einzuarbeiten. Umso wichtiger sei es aber deshalb, Unterstützer zu gewinnen, um die erfreuliche sportliche Situation aufrechtzuerhalten. Gefragt sind neben Spielern besonders auch Helfer, Schieds­richter und Fans. Die in der Halle am Thüringer Weg ausgetragenen Heimspiele, sind oft gut besucht und locken mit kostenlosem Eintritt, Verpflegung sowie einer „Top-Atmosphäre“.

Interessenten finden unter http://www.chemnitz-handball.de alle wichtigen Informationen oder wenden sich unter Trainer@usg-handball.de direkt an Jörg Leonhardt. Selbstverständlich kann man auch einfach zu den Trainings­zeiten vorbeikommen. Die Damen trainieren dienstags um 18 Uhr und donnerstags um 18.15 Uhr in der Halle am Thüringer Weg, die Herren mittwochs um 19.30 Uhr in der Spielhalle am Sportforum und freitags um 18 Uhr in der Halle am Thüringer Weg.

Die nächsten Heimspiele finden statt:
18. Oktober (15 Uhr: USG II; 17 Uhr: USG Damen; 19 Uhr: USG I )
1. November (gleiche Anwurfzeiten)

(Autor: Sebastian Muckelbauer)

Katharina Thehos
13.10.2014

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