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Umweltmesstechnik im Fokus

Am 23. und 24. September 2014 findet an der TU Chemnitz ein internationales Symposium zu umweltbezogener Messtechnik statt

  • Wasserqualität im Blickfeld der Wissenschaft: Vor dem Hintergrund von Ressourcenverknappung und Umweltverschmutzung beraten Spezialisten für Umweltmesstechnik über neue Möglichkeiten zur Wasseranalyse. Foto: Thomas Günther

Das 5. Symposium „Environmental Instrumentation and Measurements“ der technischen Kommission 19, IMEKO, findet dieses Jahr am 23. und 24. September in Chemnitz statt. Zur Konferenz werden Teilnehmer aus neun Ländern erwartet. Das TC19-Symposium wird jährlich in unterschiedlichen Ländern abgehalten und findet das erste Mal in Deutschland statt. Es behandelt Aspekte der immer wichtiger werdenden umweltbezogenen Messtechnik. Messsysteme zur Überwachung von Luft-, Wasser- und Bodenparametern gewinnen im Rahmen der immer drastischeren Klimaänderungen, der zunehmenden Verschmutzung von Gewässern und des steigenden Anteils von schädlichen Partikeln wie Feinstaub in der Luft immer mehr an Bedeutung.

Der Schwerpunkt der Konferenz liegt in diesem Jahr auf Wasserqualität, Gewässerüberwachung und Hochwasserschutz. Hierzu wird unter anderem ein Gastbeitrag von Thomas Höpfner, Leiter des Fachbereichs Messnetzbetrieb Wasser und Meteorologie Leipzig der staatlichen Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft, stattfinden. Inhalt des Vortrags sind die vergangenen Flutkatastrophen in Sachsen sowie die Erkenntnisse und Vorkehrungen, die zur zukünftigen Prävention getroffen wurden und werden. Weitere Gastbeiträge von Dr. Marco Carminati von der Polytechnischen Universität Mailand und Prof. Dr. Olfa Kanoun, Leiterin der Professur Mess- und Sensortechnik der TU Chemnitz, behandeln die Detektion von Aerosolen sowie das Themengebiet der drahtlosen Sensornetzwerke. Die Inhalte der Konferenz betreffen außerdem Messtechnik zur Detektion von Luft-, Wasser- und Bodenverschmutzung, Lärmbelastung sowie geografische und meteorologische Messsysteme. Im Rahmen der Veranstaltung haben die Teilnehmer zudem die Gelegenheit zu einer Führung durch einen der größten Wasserspeicher von Chemnitz mit anschließender Besichtigung der aktuell betriebenen modernen Pumpstation und erhalten dabei detaillierte Informationen über die Wasserversorgung einer Großstadt.

Weitere Informationen zur Konferenz erteilen Prof. Dr. Olfa Kanoun, Telefon 0371 531- 36931, E-Mail olfa.kanoun@etit.tu-chemnitz.de, und Christian Viehweger, Telefon 0371 531- 39686, E-Mail christian.viehweger@etit.tu-chemnitz.de.

Informationen zur Konferenzteilnahme sind unter http://www.tu-chemnitz.de/etit/messtech/imeko/ zu finden.

(Autor: Christian Viehweger)

Katharina Thehos
22.09.2014

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