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Von Kamerun über Chemnitz nach Gabun

Jean René Ndouma ist Absolvent der TU Chemnitz und arbeitet seit 2010 an der Académie Franco-Américaine de Management (AFRAM) in Gabun

  • Als Direktor für Lehrprogramme und des Projekt- und Forschungszentrums arbeitet Jean Ndouma eng mit deutschen und anderen internationalen Partner zusammen. Foto: privat

Der aus Kamerun stammende Jean René Ndouma studierte und promovierte von 1988 bis 1996 an der TU Chemnitz und arbeitet heute an der Académie Franco-Américaine de Management (AFRAM) in Gabun. „Das Studium der Ingenieurwissenschaften an der TU Chemnitz wurde mir durch ein Stipendium der kamerunischen Regierung ermöglicht. Nach dem abgeschlossenen Studium konnte ich meinen Aufenthalt in Chemnitz dann dank eines Doktorandenstipendiums an der Professur Fabrikplanung und Fabrikbetrieb ohne Unterbrechung fortsetzten“, so Ndouma. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehörten unter anderem Instandhaltungslogistik und Unternehmensorganisation. „In Chemnitz hatte ich mit den Betrieben Chemnitzer Werkzeugmaschinenfabrik und Volkswagen die Möglichkeit, die Bildung von Kooperationsnetzen zu untersuchen“, so Ndouma. Als Doktorand der TU Chemnitz war Ndouma wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF in Magdeburg. Dort arbeitete er mit vielen Automobilherstellern zusammen und war für die Unternehmensorganisation zuständig. Während er seine Doktorarbeit schrieb, absolvierte er ein Fernstudium an der Managementakademie in Hamburg. 1998 kehrte er nach zehn Jahren in Deutschland nach Kamerun zurück, eröffnete ein Unternehmensberatungsbüro und unterrichtete parallel Entrepreneurship an der Universität in Douala.

Als das Angebot von der Académie Franco-Américaine de Management (AFRAM) in Gabun kam, zögerte Ndouma nicht lange, da die AFRAM zu den besten Business Schools in Zentralafrika zählt. An der AFRAM ist Ndouma seit vier Jahren Direktor für Lehrprogramme und des Projekt- und Forschungszentrums AFRAM Corporate Solutions Center, dessen technischer Kooperationspartner die TU Dresden ist. Zu seinen Aufgaben gehören die Planung, Organisation, Führung und Kontrolle der Aktivitäten dieser Universitätsbereiche und das Knüpfen und Betreuen internationaler Kontakte. Hier kommen ihm auch seine Sprachkenntnisse zugute: Der Kameruner spricht fließend Französisch, Deutsch und Englisch. „Der Kontakt mit den unterschiedlichen Nationalitäten und die Zusammenarbeit mit den internationalen Partnern, aber auch mit den Studenten, lässt mich immer gerne zur Arbeit gehen“, so Ndouma.

Ndouma ist Mitglied im Klub ehemaliger kamerunischer Studenten in Deutschland in Douala und möchte seine Verbindungen zur TU durch das Netzwerk „Alumni TU Chemnitz“ wieder intensivieren. „Durch dieses Programm bleibe ich auf dem Laufenden und kann Kontakte zu anderen Ehemaligen knüpfen. Ich habe an der TU Chemnitz einen nicht unbedeutenden Lebensabschnitt verbracht und mich in Deutschland und an der TU Chemnitz immer willkommen gefühlt. Ich durfte hier eine weltweit anerkannte Ausbildung genießen und kann mich noch gut an Kulturabende mit deutschen Studenten und Studenten anderer Nationalitäten erinnern“, so Ndouma.

Das Netzwerk „Alumni TU Chemnitz“ richtet sich an alle ehemaligen Studierenden und Mitarbeiter: http://www.tu-chemnitz.de/uk/alumni

(Autorin: Damaris Diener)

Katharina Thehos
17.07.2014

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