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Kräftemessen in der Königsklasse des Supercomputing

Chemnitzer Studententeam kämpft vom 23. bis 25. Juni 2014 in Leipzig erneut um internationalen Titel im Hochleistungsrechnen

Der Stellenwert des Hochleistungsrechnens an der Technischen Universität Chemnitz nimmt zu. Immer mehr Forschungsgruppen benötigen hohe Rechenleistung zur Simulation verschiedener wissenschaftlicher und technischer Problemstellungen. Auch Studierende beschäftigen sich im Studium intensiv mit dem Hochleistungsrechnen. Wenn sich dabei Gelegenheiten ergeben, um internationale Erfahrungen zu sammeln, dann erhöht dies die Motivation. Nun schon zum zweiten Mal hat es ein Team aus sieben Chemnitzer Studenten unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Rehm von der Professur Rechnerarchitektur geschafft, im Rahmen der "Student Cluster Competition" auf der jährlich in Leipzig stattfindenden International Supercomputing Conference (ISC) mit Teams aus der ganzen Welt in Wettbewerb zu treten, um aus einem von ihnen eigens dafür konfigurierten Hochleistungscluster die größtmögliche Simulationsleistung herauszuholen. Technisch unterstützt wird das Team durch den Chemnitzer Supercomputer-Hersteller MEGWARE sowie weitere internationale Branchengrößen wie NVIDIA, Intel und Mellanox.

Insgesamt gehen von mehr als 20 Bewerbern elf Teams an den Start: Teilnehmer aus Südafrika, China, den USA, Südkorea, Brasilien, Großbritannien und Deutschland haben sich qualifiziert. "Einfach wird es aber mit Sicherheit nicht. Einige der Teams sind bereits das dritte Mal dabei und haben schon umfangreiche Erfahrung", sagt Rehm. In China gab es aufgrund des großen Interesses sogar einen Vorausscheid mit mehreren Dutzend Teams und mit den besten müssen sich die Chemnitzer Studenten, unter ihnen Carolin Dürrling, Johannes Jung, Billy Naumann und Anna Scholtz, messen. Aber auch das diesjährige Chemnitzer Studententeam hat mit Ronny Kramer, Henrik Kretzschmar und Sebastian Siegert drei "alte Hasen", die bereits voriges Jahr Erfahrungen sammeln konnten. Als Austauschstudent an der Professur Rechnerarchitektur hat außerdem André Dias aus Brasilien die Möglichkeit, wertvolle Einblicke zu erhalten und den Flair dieser Veranstaltung zu genießen.

Die Studenten werden vom CHiC-Konsortium der TU Chemnitz unterstützt. "Dem Konsortium gehören 20 Professoren verschiedener Fakultäten und Institute an", so Prof. Rehm. Es betreibt den Universitätsgroßrechner CHiC. "Der Studentenwettkampf wird im weiten Sinne als eine Art Promoter zur Entwicklung geeigneter Rechnerarchitekturen für die Belange verschiedener Forschungsgruppen der Universität angesehen. Junge Studenten werden so bereits vor dem Bachelorabschluss in Praxis-Projekte eingebunden und können erste Verbindungen zu IT-Unternehmen der Region knüpfen", ergänzt Rehm.

Homepage des Wettbewerbs: http://www.hpcadvisorycouncil.com/events/2014/isc14-student-cluster-competition/

Weitere Informationen erteilt René Oertel, Telefon 0371 531-37652, E-Mail rene.oertel@cs.tu-chemnitz.de oder unter http://www.tu-chemnitz.de/turbotuc

Mario Steinebach
22.06.2014

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