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Als Ersthelfer vor Ort

Der Akademische Sanitätsdienst informiert am 10. Dezember 2013 in der Mensa an der Reichenhainer Straße über seine Tätigkeit und Weiterbildungsmöglichkeiten

  • Zehn ausgebildete Ersthelfer bilden zurzeit das Team des Akademischen Sanitätsdienstes. Foto: ASD
  • Die Mitglieder bilden sich regelmäßig weiter - sowohl im Gelände…
  • …als auch für Einsätze in Gebäuden. Fotos: ASD

"Die Idee, einen Akademischen Sanitätsdienst zu gründen, hatte ich erstmals 2007 in meiner damaligen Heimatstadt Freiberg, um die dortigen Veranstaltungen an der Technischen Universität abzusichern. Externe Ersthelfer sind für die Veranstalter meistens zu teuer. Die Idee kam so gut an, dass ich 2011 beschloss auch an der TU Chemnitz etwas Vergleichbares aufzuziehen", erzählt Torben Münch, Einsatzleiter des Akademischen Sanitätsdienstes. Jetzt, zwei Jahre später, zählt die studentische Initiative zehn ausgebildete Ersthelfer zu ihren Mitgliedern. "In Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz können wir unseren Mitgliedern die Ausbildung zum Ersthelfer ermöglichen. Diese ist Grundvoraussetzung, um bei Einsätzen selbständig Handeln zu dürfen", erklärt Münch.

Zu den Einsätzen des Sanitätsdienstes gehören in erster Linie Veranstaltungen an der Universität, wie die Mensa-Auftakt-Party, das Sommerfest der Fachschaften und die Deutschen Hochschulmeisterschaften im Volleyball, die dieses Jahr an der TU Chemnitz ausgetragen wurden. Die Erstversorgung spielt dabei eine wichtige Rolle, wie Torben Münch aus Erfahrung weiß: "Es passiert auf Veranstaltungen eigentlich immer etwas. Dabei macht es einen deutlichen Unterschied, ob eine adäquate Vorversorgung gewährleistet ist oder nicht. Vor allem übermäßiger Alkoholkonsum auf Partys kann gefährlich werden - da muss schnell gehandelt werden." Neben den Einsätzen trifft sich die studentische Initiative, die bisher mit ihren zwei Standorten Chemnitz und Freiberg ein Novum in der deutschen Hochschullandschaft darstellt, alle zwei Wochen, um Organisatorisches der nächsten Einsätze zu klären, aber auch um das Ersthelferwissen aufzufrischen. "Wir versuchen natürlich, unseren Mitgliedern auch weiterhin Wissen im Rahmen der Ersthelferausbildung zu vermitteln und Einblicke in die vielfältigen Tätigkeiten eines Sanitäters zu geben. Beispielsweise mit Übungen rund um das Thema Bergwacht oder Grundtechniken in der psychischen Krisenintervention", so Münch weiter.

In Zukunft wünscht sich Torben Münch vor allem "dass wir eine Kooperation mit dem DRK-Kreisverband Chemnitz aufbauen und die Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst noch verbessern. So können wir unseren Mitgliedern vielleicht schon bald die Ausbildung zum Rettungssanitäter ermöglichen." Um weitere Mitglieder zu gewinnen und den Studierenden das Aufgabenfeld des Akademischen Sanitätsdienstes näherzubringen, gibt es am Dienstag, dem 10. Dezember 2013, einen Infostand in der Mensa an der Reichenhainer Straße 55. Dort finden alle Interessierten nicht nur umfangreiches Infomaterial über die studentische Initiative und die standardmäßige Ausrüstung eines Sanitäters zur Begutachtung, sondern sie bekommen gleich einen Crashkurs in Sachen Lebensrettung. "Dort kann der ein oder andere selbst die stabile Seitenlage und die Schocklage üben und bekommt so vielleicht gleich Lust, bei uns Mitglied zu werden und damit auch die restlichen Inhalte der Ersthelferausbildung kennenzulernen. Je mehr Studierende im Notfall sofort helfen können, desto sicherer werden die Veranstaltungen der Uni", ist sich Torben Münch sicher.

(Autor: Antonin Fischer)

Katharina Thehos
06.12.2013

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