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Doktoranden zeigen Pluralismus der Meinungen

Nachwuchswissenschaftler aus sieben Ländern trafen sich zum Arbeitsseminar der "Copernicus Graduate School" erstmals an der TU Chemnitz

  • Die Leitung des Arbeitsseminars im "Alten Heizhaus" der TU Chemnitz lag bei Prof. Dr. Milos Reznik, Inhaber der Professur Europäische Regionalgeschichte. Foto: privat

Am 17. und 18. Oktober 2013 fand das erste Treffen der Doktorandengruppe der Copernicus Graduate School in Chemnitz statt. Prof. Dr. Miloš Řezník, Professur Europäische Regionalgeschichte an der TU Chemnitz und Fellow der Copernicus Graduate School (CGS), leitete das Seminar. 15 Doktoranden aus Deutschland, Polen, Tschechien, der Slowakei, Belarus, Ungarn und der Ukraine, darunter auch zwei Doktorandinnen von der TU Chemnitz, nahmen teil.

Das Chemnitzer Seminar stand unter der Thematik "Revitalizing of Local and Regional Cultures". Im Vordergrund standen die Diskussion und der Austausch der Nachwuchswissenschaftler zum vorgegebenen Thema. Dazu zählten Sprache, Nation und Identität, regionale Sprachen im Vergleich, die Bedeutung von Mehrsprachigkeit und sogenannte kleine Sprachen und ihre zukünftigen Prognosen. Zwei wissenschaftliche Vorträge von Dr. Piotr Kocyba von der TU Chemnitz (Ethnic revival and the question of language - the case of Upper Silesia) sowie Dr. Nicole Dołowy-Rybińska von der Polnischen Akademie der Wissenschaften Warschau (Revitalization of minority cultures and languages. Methods, possibilities and aims) mit lebhaften Diskussionen ergänzten das Seminar im "Alten Heizhaus" der TU. Prof. Řezník resümierte über die Veranstaltung: "Ich bin froh darüber, dass eine so konstruktiv und engagiert arbeitende Gruppe in Chemnitz zu Gast war. Jeder der Doktoranden brachte sich in den Diskurs ein und trug zum Gelingen des Treffens bei. Vor allem der Pluralismus der Meinungen zeigte, dass diese Thematik sehr verschiedene Sichtweisen hervorruft."

Die seit Ende 2012 bestehende Copernicus Graduate School agiert vom polnischen Toruń (Thorn) aus unter der Leitung von Prof. Ralph Schattkowsky. Sie ist ein internationales Netzwerk, an dem sich neben Toruń die historischen bzw. politologischen Institute der Universitäten in Chemnitz, Rostock und Olomouc (Tschechien) sowie der Ungarischen Akademie der Wissenschaften in Budapest beteiligen. Im Jahr werden drei Treffen der Doktoranden organisiert, die von den jeweiligen Partneruniversitäten ausgerichtet werden. Das erste Treffen fand im Frühjahr in Toruń statt, ein weiteres folgt Anfang Dezember in Rostock. Im Sommer findet die seit mehreren Jahren bestehende Sommerschule statt, die großen Zuspruch von Studenten aus ganz Mitteleuropa findet.

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Miloš Řezník, Professur Europäische Regionalgeschichte, Telefon 0371 531-34390, E-Mail milos.reznik@phil.tu-chemnitz.de.

(Autorin: Stefanie Troppmann)

Katharina Thehos
24.10.2013

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