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  • Im Sommer 2012 haben die Studierenden der NATUC das Projekt Permakulturgarten gestartet. Unter den Gärtner ist auch Physik-Student Sebastian Ködel, der sich über die diesjährige Ernte freut. Foto: Christian Mädler
  • Die NATUC möchte unter anderem auf die Artenvielfalt von biologischem Saatgut aufmerksam machen. Bei der Kartoffelverkostung vor der Mensa besteht deshalb auch die Wahl zwischen verschiedenen Sorten - im Bild von links: Linda, Bamberger Hörnchen, Trixie und Blauer Schwede. Foto: Sebastian Ködel
  • Viele fleißige Hände beteiligten sich an der Ernte. Für die Zukunft sind noch mehr Hobby-Gärtner willkommen, schließlich soll die zu bewirtschaftende Fläche vervierfacht werden. Foto: Sebastian Ködel
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Wer sät, kann auch ernten

Im Permakulturgarten auf dem TU-Campus wurde geerntet - Kartoffelverkostung am 17. Oktober 2013 - Gartenfläche wird auf 250 Quadratmeter vervierfacht

Kartoffeln, Radieschen, Sellerie - am 8. Oktober 2013 konnte das Referat für Ökologie und Nachhaltigkeit (NATUC) des Studentenrates ernten, was es im Laufe des Jahres gesät und gepflanzt hat. Im Sommer 2012 hatten die Studierenden mit der Anlage eines Permakulturgartens auf dem Campus der TU Chemnitz begonnen. "Im Rahmen der O-Phase konnten uns die neuen Studenten direkt beim Ernten helfen und Kartoffeln mitnehmen", erzählt NATUC-Mitglied Sebastian Ködel. Weitere Kartoffel-Kostproben verteilen die NATUC-Gärtner am Donnerstag, den 17. Oktober 2013, von 11 bis 14 Uhr vor der Mensa an der Reichenhainer Straße 55. "Dabei bieten wir alte Kartoffelsorten an, die heute weniger bekannt und verbreitet sind. Wir möchten damit die Vielfältigkeit von biologischem Saatgut zeigen und erhalten", sagt Ködel.

Auf dem Beet wurde im Anschluss Winterroggen gesät. "Dadurch liegt die Erde über den Winter nicht brach und der Boden wird vor Erosion geschützt. Zudem werden durch die tiefen Wurzeln des Winterroggens die Nährstoffe aus tieferen Bodenschichten nach oben transportiert und auch dort gehalten", erklärt Ködel. Im kommenden Frühjahr wollen die studentischen Gärtner dann den Roggen als Gründüngung in den Boden einarbeiten und die Beete neu mit Gemüse bepflanzen. Doch vorher soll der Garten noch wachsen: Am Samstag, den 19. Oktober 2013, sind die Studierenden ab 10 Uhr auf der Fläche hinter dem Wohnheim an der Vettersstraße 52 aktiv. "40 Kubikmeter Erde und viel Stroh für die Bodenabdeckung stehen für das neue Beet zur Verfügung, damit werden wir die Gartenfläche auf rund 250 Quadratmeter vervierfachen" sagt Ködel und lädt ein: "Wir brauchen viele fleißige Hände für diese Aktion, damit wir im Frühjahr ein fruchtbares Beet vorfinden, um vielfältig Gemüse anzubauen. Schubkarren und Schaufeln sind ebenfalls gerne gesehen, wenn vorhanden."

Weitere Informationen zum Permakulturgarten: http://www.permakultur-tuc.de

Weitere Informationen zur NATUC: http://www.natuc.de

Kontakt: Telefon 0178 161 53 50, E-Mail referat.oekologie@tu-chemnitz.de

Katharina Thehos
11.10.2013

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