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Transponder ersetzen Schlüssel

An der Chemnitzer Universität wird ein neues digitales Schließsystem eingeführt

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Bild oben: Kanzler Eberhard Alles (2.v.r.) gab im März per Klick auf den Transponder den Startschuss für das neue digitale Schließsystem an der TU Chemnitz. Zugegen waren seitens der Firma Securitas Regionalgeschäftsführer Harald Meßner (r.), Filialleiter Falk Puls (l.) und Mitarbeiter Rene Bergmann. Bild unten: Sicherheit per Knopfdruck: Der Transponder ist etwas größer als eine 2-Euro-Münze und passt an jeden Schlüsselbund. Fotos: Mario Steinebach

Bisher brauchte man an der Technischen Universität Chemnitz für jedes Türschloss oder jede Schließanlage extra Schlüssel. Die Folge: Der Schlüsselbund wurde immer größer. Das jetzt an der TU Chemnitz eingeführte digitale Schließsystem macht damit Schluss. Anstelle mehrerer Schlüssel und Karten für Türen, Tore oder Schranken wird künftig nur noch ein digitaler Schlüssel, der alle Funktionen vereint – der so genannte Transponder –, benötigt. Einfach auf Knopfdruck werden per Funk beispielsweise Türen geschlossen und geöffnet. Die Einführung des neuen digitalen Schließsystems begann im März 2006. In Kooperation mit der Firma Securitas wurde das System bereits in Teilen des Objektes Straße der Nationen 62 (Bereich der Verwaltung im Hauptbau, Universitätsbibliothek und Außentüren einschließlich "Altes Heizhaus") sowie im Neubau der Informations- und Telekommunikationsanlage der TU Chemnitz eingebaut. Künftig soll die gesamte Universität damit ausgestattet werden.

"Insbesondere wirtschaftliche und sicherheitstechnische Aspekte gaben den Ausschlag für diese Anschaffung", berichtet Eberhard Alles, Kanzler der TU Chemnitz. Die Kosten eines Transponders liegen weit unter denen eines herkömmlichen Systemschlüssels. Mit wachsenden Anforderungen stoßen zudem mechanische Schließsysteme an ihre Grenzen. "Das digitale Schließsystem eröffnet neue Möglichkeiten. Es ist flexibler, komfortabler, wirtschaftlicher und sicherer als herkömmliche mechanische und elektronische Systeme", ergänzt Andreas Handschuh, Dezernent Haushalt und Wirtschaft der TU. So kann der Schließplan jederzeit geändert oder erweitert werden, beispielsweise bei einem Mitarbeiterwechsel oder beim Umbau eines Gebäudes. Alle digitalen Komponenten sind frei nach den jeweiligen Anforderungen konfigurierbar.

"Jeder verlorene Schlüssel einer mechanischen Schließanlage bedeutet bisher einen Verlust an Sicherheit, der sich im Lauf der Zeit mit jedem verlorenen oder nicht abgegebenen Schlüssel zu einem unüberschaubaren Sicherheitsrisiko addiert", erklärt der Kanzler der Universität. Dagegen werden verlorene Transponder sofort für das Schließsystem gesperrt und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Das teure Auswechseln von Zylindern gehört somit der Vergangenheit an.

Mario Steinebach
27.03.2006

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