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Digitale Menschmodelle in der industriellen Fertigung

Workshop der Nachwuchsforschergruppe "The Smart Virtual Worker" soll am 21. Februar 2013 Möglichkeiten, Voraussetzungen und den Nutzen der Verwendung digitaler Menschmodelle aufzeigen

Der Einsatz digitaler Menschmodelle nimmt in verschiedenen Anwendungsbereichen zu. Zum Beispiel werden bereits in der Produktentwicklung und in der industriellen Fertigung Ergonomie-Modelle eingesetzt, die das Produkt im Hinblick auf Benutzbarkeit und die ergonomischen Eigenschaften von Arbeitsplätzen und Arbeitsabläufen optimieren. Im Arbeitsschutz können Situationen simuliert und getestet werden, ohne Gefahren für Leib und Leben der Mitarbeiter einzugehen. Und in der Medizintechnik finden digitale Probanden für Trainingszwecke Verwendung. Auch für die Belebung virtueller Stadtmodelle und die Simulationen von Panikszenarien sind virtuelle Charaktere notwendig. So erschließen sich immer wieder neue Anwendungsszenarien, die durch die verfügbaren kommerziellen Menschmodelle oft nur unzureichend abgedeckt werden können.

Die Nachwuchsforschergruppe "The Smart Virtual Worker (SVW) - Digitale Menschmodelle für die Simulation industrieller Arbeitsvorgänge" forscht seit Januar 2012 an der Technischen Universität Chemnitz auf diesem Gebiet. Hier arbeiten Informatiker, Robotikexperten, Arbeitswissenschaftler und Medienpsychologen in einem Team. Ihre neuesten Forschungsansätze auf dem Gebiet der digitalen Menschmodellierung werden sie am 21. Februar 2013 auf dem Workshop "Towards a Smart Virtual Worker - Einsatz digitaler Menschmodelle in der industriellen Fertigung" an der TU Chemnitz vorstellen. Hier werden gemeinsam mit Forschungs- und Praxispartnern Möglichkeiten zur Anwendung von digitalen Menschmodellen in der Industrie aufgezeigt. Dabei geht es auch um die Emotionsmodellierung und um Menschmodelle im Bereich Ergonomie. Zudem stellt ein Praxisvertreter das marktführende System zur Bewertung menschlicher Arbeit vor.

Übrigens: Die Nachwuchsforschergruppe "The Smart Virtual Worker (SVW) - Digitale Menschmodelle für die Simulation industrieller Arbeitsvorgänge" wird aus Mitteln des Europäiscen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen gefördert.

Programm des Workshops: http://www-user.tu-chemnitz.de/~zsus/Einladung_WorkshopSVW_21022013.pdf

Nachwuchsforschergruppe "The Smart Virtual Worker" im Internet: http://www.tu-chemnitz.de/forschung/virtual_humans/nwfg_svw/

Weitere Informationen erteilt Dr. Susann Zschernitz, Telefon 0371 531-39833, E-Mail susann.zschernitz@informatik.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
30.01.2013

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