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8.500 Stichworte auf 1.632 Seiten

Das neue "Gabler Bank-Lexikon" beantwortet Fragen zu wichtigen Themen des Geld-, Bank- und Börsenwesens - Forscher der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften sind maßgeblich an diesem Werk beteiligt

Zur bevorstehenden Bankenunion im Euro-Raum bietet die 14. Auflage des Gabler Bank-Lexikon noch nichts. Aber sonst werden auf mehr als 1.600 Seiten fast alle Fragen um "Bank - Börse - Finanzierung" von mehr als 100 Autoren beantwortet. Seit der Vorauflage sind zehn Jahre verstrichen. Prof. Dr. Ludwig Gramlich, Inhaber der Professur Öffentliches Recht und Öffentliches Wirtschaftsrecht der Technischen Universität Chemnitz, ist der einzige verbliebene Herausgeber der vorangegangenen Auflage. "Es war für mich höchste Zeit, ein neues Team zu bilden und die vielfachen, nicht nur krisenhaften Entwicklungen des vergangenen Jahrzehnts im Wege einer angemessenen Modernisierung im Bank-Lexikon einzufangen, Neues zu integrieren und Bewährtes zu verbessern", sagt Gramlich. Nach drei Jahren Editoren- und Autorentätigkeit liege nun die Neuauflage vor.

Ihr Inhalt wird nach wie vor von Wissenschaftlern geprägt, die der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU Chemnitz als Mitglieder angehören, früher hier tätig waren oder ihr als an der Fakultät promovierte Dozenten oder Praktiker weiterhin eng verbunden sind. So ist laut Gramlich angesichts der hohen Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologien bzw. der bankrelevanten Wirtschaftsinformatik Peter Gluchowski zum Herausgeberteam hinzu gestoßen. Für das bankrelevante Steuerrecht zeichne Silke Hüsing verantwortlich und für Financial Accounting Michael Hinz. Fritz Helmedag habe die Beiträge zu Makro- und Mikroökonomie beigesteuert und Klaus Dieter John Wirtschaftspolitik und Makroökonomie bearbeitet.

Mitarbeiter der Chemnitzer Universität sind oder waren ferner die Autoren Cornelia Manger-Nestler (HTWK Leipzig), Eva Waller (FH Bochum), Andreas Gork, Marcus Hofmann, Frank Mai und Knut Weißflog. Promoviert an der Fakultät haben Christoph Boschan, Patrick Bruns, Andreas Krammig, Jan Manger und Michael Franz Schmitt, langjährig verbunden sind ihr zudem Otto Korte (DRGV) und Peter Müssig (FH Frankfurt/Main). Zudem waren auch Kollegen der Freiberger Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät im Autorenteam, nämlich Silvia Rogler und (zugleich als Mitherausgeber) Andreas Horsch. Jedes der 8.500 Stichworts des Werkes - außer den bloßen Querverweisen - ist mit einem Autorenkürzel gekennzeichnet. Die Spanne der auch durch Sachgruppenverzeichnisse strukturierten Stichwörter reicht von Abandon bis zyklische Werte.

Das neue Gabler Bank-Lexikon befindet sich inhaltlich auf dem Stand von Juli 2012. Die fünf Herausgeber - neben den Genannten noch Klaus Schäfer (Bayreuth) und Gerd Waschbusch (Saarbrücken) freuen sich darauf, dass ein möglichst großes Publikum "dieses Lexikon zum Nachschlagen und mitunter auch zum richtiggehenden Lesen heranziehen" möge, und wünschen sich eine ebenso engagierte wie kritische Diskussion, auf dass sich eine nächste Auflage abermals aktualisieren und verbessern lässt, um auch in Zukunft "den unverändert dynamischen Entwicklungsprozessen in der Finanzwirtschaft gerecht zu werden".

Bibliographische Angaben: Gabler Bank-Lexikon Bank - Börse - Finanzierung, Gramlich, L.; Gluchowski, P.; Horsch, A.; Schäfer, K.; Waschbusch, G. (Hrsg.), 14., komplett überarb. und akt. Aufl. 2012, 1.632 S., 130 Abb., Preis: 99,95 Euro

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Ludwig Gramlich, Telefon 0371 531-26460, E-Mail l.gramlich@wirtschaft.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
19.12.2012

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