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  • Bereits seit 2009 gewähren Wissenschaftler der TU Chemnitz den Kindern der Johanneum-Projektwoche Zugang in Labors - unter anderem in der Chemie, wo die Schüler selber experimentieren können. Foto: privat
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Chemie-Halloween und Spaß mit Zahlen

Mathematik, Physik und Chemie: Wissenschaftler der TU gaben benachteiligten Kindern in einer von der Stiftung Johanneum organisierten Projektwoche Einblicke in ihre Fachgebiete

Zwölf Kinder der fünften bis siebten Klassen waren in der ersten Herbstferienwoche mehrfach an der Technischen Universität Chemnitz zu Gast - veranstaltet wurde die Projektwoche von der Kinder- und Jugendstiftung Johanneum, die sich die Hilfe für bedürftige Kinder zum Ziel gesetzt hat. Initiiert wurde die wissenschaftlich-technische Projektwoche für benachteiligte Kinder im Jahr 2009 von der Stiftung. Nach dem erfolgreichen Auftakt in den Herbstferien der vergangenen Jahren, bei dem die Zehn- bis 13-Jährigen Experimente und Vorlesungen an der TU erlebten, machte auch 2012 eine Kindergruppe an vier Ferientagen an der Universität Station.

Zum Auftakt gab es eine Campustour mit Besichtigung von verschiedenen Fachbereichen, der Universitätsbibliothek und studentischen Einrichtungen wie Mensa und Club der Kulturen. Die Chemikerinnen Natalia Rüffer und Janine Fritzsch von der Professur für Anorganische Chemie gestalteten am Dienstag eine Experimentalvorlesung nach dem Motto "Chemie-Halloween in Laboren der Anorganischen Chemie", in der die Kinder feurige und bunte Naturphänomene hautnah erleben und sogar mitmachen konnten. Außerdem boten sie eine Chemie-Straße an, in der die Schüler selber zahlreiche kindgerechte chemische Experimente ausprobierten. Einen Tag später gab es, betreut von der Fakultät für Mathematik unter Leitung von Ralph Sontag, einen Ausflug auf die Mathe-Insel in der Grundschule Harthau. Hier stand "Spaß mit Zahlen und kniffligen Knobeleien - eine aufregende Entdeckungsreise in die Welt der Mathematik" auf dem Programm. Auch das Schülerlabor "Wunderland Physik" öffnete seine Pforten für die Kindergruppe und bot unter Leitung von Dr. Gunter Beddies Experimente rund um Magnetismus.

Ergänzt wurde das Programm der Stiftung Johanneum durch Besuche des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, des Chemnitzer Industriemuseums und des Solaris Förderzentrums sowie durch zahlreiche Sportangebote.

(Autorin: Natalia Rüffer)

Katharina Thehos
25.10.2012

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