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Besser betreut durchs Studium

Eine Verstärkung des Beratungsangebotes durch das Projekt "Qualitätspakt Lehre" soll Studierenden den erfolgreichen Abschluss an der TU Chemnitz erleichtern

Eine gute Beratung und Betreuung sind wichtige Faktoren für ein erfolgreiches Studium. Zur Verbesserung der Studienbedingungen wird im Rahmen des Projekts "Qualitätspakt Lehre", das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, das Beratungsangebot an der Technischen Universität Chemnitz ausgebaut. Die Anfang des Jahres geschaffenen Beratungsstellen unterstützen Studierende bei Fragen und Problemen rund um das Thema Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium. Darüber hinaus erhalten Studierende individuelle Beratung und Betreuung bei Überschreitung der Regelstudienzeit, um ihr Studium erfolgreich zu beenden. Damit unterstützen die neuen Angebote die Fachstudienberatungen verschiedener Fakultäten und gewährleisten eine umfassende Betreuung besonders bei zeitintensiveren Anliegen der Studierenden.

Der Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium ist ein Beratungsfeld, das an vielen Hochschulen noch in den Kinderschuhen steckt. Der Mangel an Transparenz zu Zulassungs- und Bewerbungsfragen, die Entscheidungsfindung für das richtige Masterprogramm, aber auch Anliegen wie ein Hochschulwechsel sind mit einer Vielzahl an Fragen verbunden. Für viele Studierende stellen diese am Ende des Studiums, neben Abschlussarbeit und Prüfungen, eine große Herausforderung dar und führen zu Verunsicherung und Ängsten. "Manche Studierende kommen mit Panik in unsere Beratungsgespräche, weil sie nicht wissen, wie es nach dem Bachelor weitergehen soll. Die vertrauliche Beratung hilft ihnen dann, die eigenen Interessen zu reflektieren und ihre Möglichkeiten zu erkennen", erzählt Beraterin Anne Sanders. Das Beratungsangebot steht Studierenden an dieser wichtigen Schnittstelle bei organisatorischen Aspekten und individuellen Problemen zur Seite und unterstützt sie dabei, den Übergang in das Masterstudium erfolgreich zu gestalten. Ein eigens entwickeltes Beratungskonzept, interne Schulungen und der Austausch mit anderen internen wie externen Beratungseinrichtungen sollen beim Gelingen einer solchen Beratung helfen.

Ob Nebenjobs, Auslandsaufenthalte, Praktika oder andere individuelle Herausforderungen, die Gründe für die Überschreitung der Regelstudienzeit sind vielfältig. Oft tauchen im Studium unerwartete Probleme auf, die den Studienalltag erschweren und im schlimmsten Fall den Abschluss gefährden können. Durch Lernberatung, Hilfestellung bei der Strukturierung, Planung und Organisation offener Prüfungsleistungen und Verbesserung der eigenen Arbeitsweise werden die Studierenden auf dem Weg zum Studienabschluss unterstützt. "Die Studierenden sind dankbar, offen über ihre Schwierigkeiten sprechen zu können. Über eine Reflektion des eigenen Lern- und Arbeitsprozesses werden gezielt Lösungswege gesucht und in der Regel auch gefunden", berichtet Sanders, die Studierende der Philosophischen Fakultät bei Überschreitung der Regelstudienzeit berät.

An der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften wird zudem eine Pilotumfrage zur Studienzufriedenheit durchgeführt. Die Erfassung ermöglicht es, im Rahmen des "Qualitätspakts Lehre" Angebote für Studierende bedarfsorientiert abzuleiten. Die Umfrage soll langfristig weiterentwickelt und auch an anderen Fakultäten durchgeführt werden, mit dem Ziel, Abbrecherquoten und Regelstudienzeitüberschreitungen in allen betroffenen Studiengängen zu verringern. Das am Bedarf orientierte Beratungs- und Betreuungsangebot ist damit ein wichtiger Schritt im Bestreben des Projektes, die Rahmenbedingungen für Studierende der TU zu verbessern.

Weitere Informationen und Kontakte an den Fakultäten: http://www.tu-chemnitz.de/verwaltung/bmbf/teilprojekt4.php

(Autorin: Stephanie Grützner)

Katharina Thehos
30.07.2012

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