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Das Hobby als Kontrastprogramm zum Studium

Maschinenbaustudent Mathias Schröder hat im Kickboxen einen Ausgleich zum Studium gefunden - dritter Platz bei den "German Open"

Tagsüber in Vorlesungen universitäres Wissen aneignen und beim Training direkt danach den Stress wieder abbauen: So gestaltet der Maschinenbaustudent Mathias Schröder seinen Alltag. Seit seinem Studienbeginn an der Technischen Universität Chemnitz im Jahr 2009 ist er Mitglied im Kickbox-Team des Boxclubs 94 Chemnitz e.V. und trainiert neben dem Studium wöchentlich drei Mal für 90 Minuten im Verein. Bei der modernen Kampfsportart, die in den 1970er-Jahren in Amerika entstand, wird das Schlagen mit Füßen und Händen mit den konventionellen Techniken des Boxens vereint. "Kickboxen ist für mich der perfekte Ausgleich zu den Vorlesungen und eine gute Möglichkeit des Stressabbaus", erklärt der 23-Jährige seine Leidenschaft für den Sport. Durch die Kombination aus Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer sei Kickboxen zudem besonders gut geeignet, um körperlich fit zu bleiben. "Da die Trainingszeiten meist abends gelegen sind, habe ich keine Probleme damit, das Studium mit dem Kickbox-Training zu vereinen", erklärt Schröder.

Das Kickboxen war für den Studenten jedoch kein unbekannter Sport. Schon 14-jährig begann er mit Taekwondo, einer koreanischen Kampfsportart, und wechselte nach Auflösung seines Kurses zum Kickboxen. Ein Sportstudium kam für Schröder jedoch nicht in Frage. "Für mich sind Hobby und Studium zwei klar getrennte Bereiche in meinem Leben. Ich studiere für meinen späteren Beruf und treibe Sport als körperlichen Ausgleich zu den geistigen Aktivitäten", so der Maschinenbaustudent mit Fachrichtung "Angewandte Mechanik".

Während seiner Laufbahn beim Boxclub 94 Chemnitz konnte der Student bei Turnieren schon einige Erfolge sammeln: "Meine größte Leistung war bisher der erste Platz bei den Ostdeutschen Meisterschaften 2011 in Berlin und auch über den zweiten Platz bei den Landesmeisterschaften 2012 in Chemnitz habe ich mich gefreut", so der Kickboxer. Bei den Wettkämpfen tritt Schröder im Vollkontakt - in dem Kampfsport unterscheidet man zwischen den Wettkampfarten Voll-, Semi- und Leichtkontakt - in der Klasse des Halbmittelgewichts bis 71 Kilogramm an. Ein Wettkampf geht dabei über drei Runden zu je zwei Minuten. Als aktuellstes Ergebnis hat Schröder bei den "German Open" im nordbayerischen Erden am 23. und 24. März 2012 einen dritten Platz erkämpft. "Die German Open waren mein größter Wettkampf bisher. Ich möchte durch derartige Turniere noch mehr Erfahrung als Kickboxer sammeln und mich weiterentwickeln", erklärt der Student motiviert.

Um bestmögliche Ergebnisse bei derartigen Wettkämpfen zu erreichen, bereitet sich Schröder intensiv mit seinem Trainer vor. Während dieser circa sechsmonatigen Vorbereitungsphase ist die Absprache zwischen dem Trainer und seinem Schützling besonders wichtig. "Gemeinsam versuchen wir dann, meine Stärken im Kickboxen herauszustellen und diese weiter auszubauen", erklärt der Kämpfer die Vorgehensweise. Auch die Filmaufnahme eines Turniers könne sehr hilfreich für die eigene Weiterentwicklung sein, weil er dadurch seine Schwächen erkennen und verbessern könne. "Unsere beiden Trainer, Ralf Koester und Eduard Belov, stecken viel Herzblut in das Training sowohl der Wettkämpfer, als auch der Neueinsteiger", lobt Schröder. Gute Trainingsbedingungen bieten dabei neben dem fairen und freundschaftlichen Umgang der derzeit 25 Kickboxteilnehmer, unter denen durch die Nähe zur TU Chemnitz viele Studenten zu finden sind, auch die gute Ausstattung des Boxclubs 94 Chemnitz im Sportforum: "Es gibt mehrere Boxsäcke und Boxringe, sodass auch Neueinsteiger gute Lernbedingungen haben."

Neben den sportlichen Herausforderungen, freut sich Schröder auch schon auf kommende Ereignisse im Studium: Im nächsten Semester steht für ihn die Bachelorarbeit an.

(Autorin: Mary De Luca, Praktikantin in der Pressestelle)

Katharina Thehos
29.03.2012

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