Springe zum Hauptinhalt
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion
TUCaktuell
Pressestelle und Crossmedia-Redaktion 
TUCaktuell Forschung

Virtuelle Techniken für die Produktionstechnik

Spitzentechnologiecluster eniPROD stellt vom 31. Januar bis 2. Februar 2012 auf der LEARNTEC in Karlsruhe mehrere Anwendungen an mobiler VR-Anlage vor

Wissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz zeigen vom 31. Januar bis 2. Februar 2012 auf der LEARNTEC in Karlsruhe virtuelle Techniken für die Produktionstechnik. Auf dem Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" (dm-Arena, Stand E 61) stellen die Wissenschaftler des Spitzentechnologieclusters "Energieeffiziente Produkt- und Prozessinnovationen in der Produktionstechnik" (eniPROD) mit Hilfe ihrer mobilen Virtual-Reality-Anlage "moVE" zwei Modelle vor. Das erste zeigt die Kopplung einer realen NC-Steuerung mit dem virtuellen Maschinenmodell einer Fräsmaschine. "So können Fertigungsprozesse vor dem realen Betrieb optimiert werden", sagt Philipp Klimant von der Professur Werkzeugmaschinen und Umformtechnik. Zudem eignet sich diese Kopplung sehr gut für Schulungszwecke. Neben dieser Steuerungskopplung zeigen die Chemnitzer Forscher eine Finite-Elemente-Simulation in der virtuellen Realität. "Mit ihrer Hilfe können Bauteileigenschaften bereits vor der Fertigung bestimmt werden", erläutert Janine Glänzel, eniPROD-Mitarbeiterin im Handlungsfeld "Virtuelle Produktentwicklung".

Stichwort: Mobile Virtual-Reality-Anlage "moVE"

Das "Virtual Reality Center Production Engineering" (VRCP) der Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der TU Chemnitz entwickelte das mobile VR-System "moVE" (mobile Virtual Environment). Genutzt wird die für den ortsunabhängigen Einsatz konzipierte "moVE" im produktionstechnischen Umfeld, um CAD-Daten aus Entwurf, Planung und Simulation realitätsnah zu visualisieren, bevor ein Prototyp gefertigt wird. Mit dem Einsatz moderner VR-Technologie ist es so möglich, grundlegende Entscheidungen im Produktentwicklungsprozess allein auf Basis digitaler Daten zu treffen.

Weitere Informationen erteilt Katja Klöden, Zentrale Koordinierungsstelle des Spitzentechnologieclusters "Energieeffiziente Produkt- und Prozessinnovationen in der Produktionstechnik" (eniPROD) der Technischen Universität Chemnitz, Telefon 0371 531-38622, E-Mail eniprod@tu-chemnitz.de, http://www.eniprod.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
16.01.2012

Mehr Artikel zu:

Alle „TUCaktuell“-Meldungen
Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

  • Ein Mann und eine FRau stehen vor einer Tafel, an der farbige Puzzlesteine befestigt sind.

    Die Kombi macht’s: TU Chemnitz startet Bachelorstudiengang mit 99 Kombinationsmöglichkeiten

    Für maßgeschneiderte Profile in Zeiten des Wandels: Ab dem Wintersemester 2026/27 können Studierende ein Hauptfach frei mit einem Nebenfach kombinieren – Neuer Kombinationsstudiengang soll insbesondere den Bildungs- und Wissenschaftsstandort Chemnitz und die Region Südwestsachsen stärken …

  • Porträt einer Frau

    Im Fokus: Bedroh­liche Veränderungen der politischen Kultur

    Prof. Dr. Susanne Rippl vom Arbeitsbereich Politische Soziologie der TU Chemnitz ist Co-Autorin eines Buches, das aufzeigt, wie rechte Narrative die Demokratie unterwandern …

  • Porträt eines Mannes

    Schichtungen im Moment des Hörens

    Konzertsymposium „Schichtungen: Chemnitz, Berlin, Wien. In memoriam Peter Ablinger“ bringt vom 21. bis zum 22. Mai 2026 internationale Komponisten und Interpreten, Installationen, Konzeptkunst und wissenschaftliche Perspektiven an die TU Chemnitz und in die Kunstsammlungen Chemnitz …

  • Eine Europa-Tischflagge steht vor einem Globus.

    Diskutieren über Europa

    Professur Europäische Integration mit dem Schwerpunkt Europäische Verwaltung der TU Chemnitz unterstützt am 11. Mai 2026 öffentliche Podiumsdiskussion – Interessierte können sich für die Veranstaltung bis zum 4. Mai anmelden …