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Parlamentarier zeigen Interesse an Chemnitzer Spitzentechnologiecluster eniPROD

eniPROD-Sprecher Prof. Dr. Reimund Neugebauer und sein Team stellen am 24. Mai 2011 in Berlin die neuesten Entwicklungen auf dem Weg zu einer emissionsneutralen Produktion in Deutschland vor

  • Prof. Reimund Neugebauer (r.) zeigt den eniPROD-Wissenschaftlern Anja Rautenstrauch, Markus Wabner und Martin Dix eine energieeffizient gewalzte Hochverzahnung. Foto: Wolfgang Schmidt

Wissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz und des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU werden am 24. Mai 2011 in Berlin im Rahmen eines Parlamentarischen Abends zum Thema "Blue Factory - ein Produkt aus Deutschland" gemeinsam mit Bundestagsabgeordneten Zukunftsstrategien diskutieren, die zur Erhöhung der Energieeffizienz führen und gleichzeitig die Attraktivität des Industriestandorts Deutschland steigern sollen.

"Das Beispiel von Fukushima zeigt uns, dass es dringend notwendig ist, auch und vor allem durch weniger Energieverbrauch gefährliche Energieerzeugung zu vermeiden", sagt Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Direktor des Institutes für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse an der TU Chemnitz. Dass dieses Ziel durch die Zusammenarbeit in großen Netzwerken von Wissenschaft und Wirtschaft erreichbar ist, zeigen die Erfolge des Chemnitzer Spitzentechnologieclusters "Energieeffiziente Produkt- und Prozessinnovationen in der Produktionstechnik" (eniPROD) und die Innovationsallianz "Green Carbody Technologies" (InnoCaT), die am Abend präsentiert werden.

"Durch die drastische Reduzierung des Energiebedarfs und die nachhaltige Erhöhung der Ressourceneffizienz ist die Vision einer emissionsneutralen Produktion für die Wirtschaft in Realitätsnähe gerückt", davon ist Neugebauer überzeugt. Besondere Erfolge verzeichnen die Chemnitzer Wissenschaftler bei der Entwicklung neuer Prozessketten für die Automobilproduktion: Durch das integrierte Umformen und Presshärten hochfester Karosseriebauteile lassen sich zum Beispiel 25 Prozent Energie im Herstellungsprozess einsparen. Prominente Redner wie Wolfgang Tiefensee und Michael Kretschmer, Generalsekretär der Sächsischen Union, unterstützen das Anliegen der Chemnitzer Forscher in Berlin.

Weitere Informationen: www.eniprod.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
22.05.2011

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