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Unterhaltsame Reise in die Uni-Geschichte

Jubiläumsausstellung vom 4. Mai bis 3. Oktober 2011 im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz - Vorträge, Kinder-Vorlesungen, Schulprojekttage und weitere Highlights im Begleitprogramm

  • Rektor Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes (l.) und Museumsdirektor Jörg Feldkamp nutzten die Eröffnungsveranstaltung am 3. Mai, um das dreidimensionale Stadtmodell der TU-Informatiker zu testen. Foto: Christian Schenk
  • Sie stießen auf eine erfolgreiche Sonderausstellung an: Uniarchiv-Leiter Stephan Luther, Rektor Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes, Museumslektorin Dr. Rita Müller und Museumsdirektor Jörg Feldkamp (vorne v. l.). Foto: Heiko Kießling
  • Einen kleinen Exkurs ins Gründungsjahr der Königlichen Gewerbschule - 1836 - gaben zur Ausstellungseröffnung Studierende der Medienkommunikation. Foto: Christian Schenk
  • Die Ausstellung regt zum Anfassen an - beispielsweise bei diesem alten Rechenschieber. Foto: Christian Schenk
  • Reingeblättert werden darf auch in die Arbeitswelt der TU-Geisteswissenschaften. Foto: Christian Schenk
  • Auch das Studentenleben - damals und heute - spielt in der Jubiläumsausstellung eine wichtige Rolle. Foto: Heiko Kießling

2011 feiert die Technische Universität Chemnitz ihr 175jähriges Bestehen. Ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr ist die Eröffnung der Sonderausstellung "Wissen, was gut ist. 175 Jahre TU Chemnitz" im Sächsischen Industriemuseum Chemnitz. Vom 4. Mai bis 3. Oktober erleben die Besucher auf 600 Quadratmetern Spannendes, Nachdenkenswertes und Einmaliges aus 175 Jahren höherer technischer Bildung in Chemnitz. Die Ausstellung spannt den Bogen von 1836 - dem Gründungsjahr der Königlichen Gewerbschule mit 14 Schülern - bis hin zur heutigen modernen Universität mit mehr als 10.000 Studierenden.

Weit mehr als 100 Ausstellungsexponate lassen die Entwicklung lebendig werden. Sie stammen vorwiegend aus den Sammlungen der Universität und des Industriemuseums. Zu den wertvollsten Exponaten zählt eine Uhr, die zu Ehren Richard Langes von der Firma A. Lange & Söhne herausgegeben wurde. Richard Lange war um 1860 Schüler der Werkmeisterschule, einem Vorgänger der heutigen Universität. Einige Exponate waren bisher noch nie öffentlich zu sehen oder wurden sogar speziell für diese Sonderschau angefertigt, wie das Modell des Böttcher-Baus oder ein mikromechanisches Schrittschaltwerk. Mit einer Länge von rund zehn Metern ist das autonom fliegende Luftschiff "Chemnitz" das größte und zugleich auffälligste Exponat. Dieses Forschungsgerät funktioniert funkferngesteuert und kann über große Distanzen Daten übertragen. Das älteste Ausstellungsexponat ist das erste Matrikelbuch der Königlichen Gewerbschule von 1841, in dem auch alle Schüler von 1836 nachträglich eingeschrieben wurden.

Gäste haben die Möglichkeit, bei ihrem Ausstellungsbesuch verschiedene Zeitreisen zu unternehmen - vom Zeichenbrett zur virtuellen Realität, von der mechanischen Maschine zur energieautarken Fabrik, vom Drehstrom zur gedruckten Stromquelle, vom alten Chemielabor zum modernen "Smart Systems Campus" oder vom Rechenschieber zum Supercomputer. Parallel dazu folgt die Darstellung des Studentenlebens im Wandel der Jahrhunderte. Alle Ausstellungsbereiche sind um das Zentrum des universitären Lebens - einen Hörsaal - angeordnet. Er ist Ausstellungsexponat und Veranstaltungsort in einem. Jung und Alt sollen hier in einem bunten Begleitprogramm auf populärwissenschaftliche Art und Weise die Forschungsergebnisse aus 175 Jahren Universitätsgeschichte kennen lernen. Spannende Experimentierstationen machen die interaktive Ausstellung auch für den Nachwuchs attraktiv.

Schüler ab Klassenstufe 7 können einen Projekttag zum Thema "Rechenwege" in der Sonderausstellung erleben. Dabei begeben sie sich mit Gottfried Wilhelm Leibniz auf Entdeckungsreise durch die Geschichte der Rechentechnik und erfahren von den neusten technischen Entwicklungen auf diesem Gebiet. Anschließend probieren sie selbst historische Schreib- und Rechentechnik aus, die vor vielen Jahren auch von Chemnitzer Studierenden und Forschern genutzt wurde. Zum Rahmenprogramm gehören auch drei Kinder-Vorlesungen, eine Vortragsreihe und weitere Highlights, wie ein Familienausflug in das Jahr 1836 oder die Aktionstage Energie.

Wer nach dem Besuch der Ausstellung noch weitere oder tiefere Einblicke in Studium, Forschung und Leben an der Universität und ihren Vorläufereinrichtungen wünscht, kann sich im Museumsshop das "etwas andere" Jubiläumsbuch der TU Chemnitz kaufen, das 175 Superlative und Besonderheiten aus der Uni-Historie vereint. Organisiert wird die Jubiläumsausstellung in einer Kooperation zwischen dem Universitätsarchiv der TU Chemnitz und dem Sächsischen Industriemuseum Chemnitz.

Kontakt und Öffnungszeiten: Sächsisches Industriemuseum Chemnitz, Zwickauer Straße 119, 09112 Chemnitz, http://www.saechsisches-industriemuseum.de

Montag bis Donnerstag 9 - 17 Uhr; Freitag geschlossen; Samstag, Sonntag und feiertags 10 - 17 Uhr

Begleitprogramm zur Ausstellung: http://www.saechsisches-industriemuseum.de/_html/infothek/angebote/muspaed_tu_fed.htm

Anmeldungen Führungen/Museumspädagogik: Telefon 0371 3676-140

Ansprechpartner für die Ausstellung: Dr. Rita Müller, wissenschaftliche Referentin und Lektorin im Industriemuseum Chemnitz, Telefon 0371 3676-133, und Stephan Luther, Leiter des Universitätsarchivs der TU Chemnitz, Telefon 0371 531-32694, E-Mail stephan.luther@hrz.tu-chemnitz.de

Sachsen-Fernsehen berichtete über die Ausstellung: http://www.sachsen-fernsehen.de/default.aspx?ID=1095&showNews=961600

Weitere Fotos von der Eröffnungsveranstaltung sind online: http://www.tu-chemnitz.de/verwaltung/marketing/rueckblicke/2011/ausstellung.php

Mario Steinebach
03.05.2011

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Hinweis: Die TU Chemnitz ist in vielen Medien präsent. Einen Eindruck, wie diese über die Universität berichten, gibt der Medienspiegel.

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