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  • Die Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung verfügt über eine moderne Laborausstattung und weitreichende Kompetenzen, auf die der Mittelstand gern zurückgreift. Foto: Wolfgang Thieme
Uni aktuell Wirtschaft

Hier geht der Mittelstand ein und aus

Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung zählt zu den am stärksten nachgefragten Forschungspartnern der mittelständischen Wirtschaft in Deutschland

Kleine und mittlere Unternehmen setzen zunehmend auf die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen, um neue wissenschaftliche Erkenntnisse bei der Entwicklung von Produkten und Verfahren zu nutzen. Um diese Innovationsbemühungen zu unterstützen, startete das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Juli 2008 das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM), in dem Kooperations- und Netzwerkprojekte bis 2013 gefördert werden. Dieses Programm forciert den direkten Wissens- und Technologietransfer aus der Wissenschaft in die mittelständische Wirtschaft und hilft somit, deren Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Zu den bisher am meisten nachgefragten Forschungspartnern zählt die Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung der Technischen Universität Chemnitz, die 53 Projekte mit einem Gesamtvolumen von fast neun Millionen Euro bearbeitet hat. Prof. Dr. Lothar Kroll, Inhaber dieser Professur, freut sich, dass die Kompetenzen der Chemnitzer Wissenschaftler sachsen- und bundesweit so stark nachgefragt sind. Allein in der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau existiere ein Netzwerk von mehr als 200 modernen Unternehmen, mit denen seine Professur in vielen Projekten eng zusammenarbeitet.

Ein Blick in die Bewilligungsstatistik des ZIM verrät, dass Kroll und sein Team bei der Beantragung zusätzliche Mittel innerhalb des Innovationsprogramms Mittelstand weitaus besser sind als etwa alle Universitäten von Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und des Saarlandes zusammengenommen. Allein seine Professur verbucht ein Fünftel aller bewilligten ZIM-Projekte in Sachsen, deren Gesamtvolumen mehr als 46,5 Millionen Euro umfasst.

Innerhalb der TU Chemnitz ist die Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung Spitzenreiter. Auch das Institut für Fördertechnik und Kunststoffe, das Institut für Fertigungs- und Schweißtechnik sowie das Institut für Werkzeugmaschinen und Produktionsprozesse konnten in diesem Förderprogramm Drittmittel in Höhe von jeweils einer Million Euro und mehr erfolgreich akquirieren.

Homepage der Professur Strukturleichtbau und Kunststoffverarbeitung der TU Chemnitz inklusive Informationen zu aktuellen Forschungsprojekten: http://www.leichtbau.tu-chemnitz.de

Weitere Informationen erteilt Prof. Dr. Lothar Kroll, Telefon 0371 531-35706, E-Mail lothar.kroll@mb.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
14.03.2011

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