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Für ein Netzwerk zwischen deutschen und russischen Jugendlichen

Europa-Studentin Anne Rühle nimmt am 6. deutsch-russischen Jugendparlament in Jekaterinburg teil

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Wie im vergangenen Jahr können die Teilnehmer des deutsch-russischen Jugendparlaments Praxisluft bei einer realitätsnahen Simulation schnuppern. Foto: Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch

Wie funktioniert internationale Politik? Welche Mechanismen greifen bei gelebter Demokratie? Was sind die relevanten Themen in den deutsch-russischen Beziehungen und worauf müssen Politiker im interkulturellen Dialog achten? Fragen über Fragen, mit denen sich Jugendliche im Alter zwischen 16 und 26 Jahren vom 11. bis 16. Juli 2010 auf der 6. Tagung des deutsch-russischen Jugendparlaments beschäftigen werden. Während sich vom 13. bis 15. Juli 2010 rund 300 deutsche und russische Experten zum 10. Petersberger Dialog in Jekaterinburg (Russland) treffen, um über die Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen zu beraten, bietet sich den interessierten jungen Menschen die Gelegenheit, politische Praxisluft in einer realitätsnahen Simulation zu schnuppern. In Plenar- und Ausschussgruppen diskutieren sie relevante, selbst gewählte Themen und stellen ihre Ergebnisse am 15. Juli im Rahmen der Abschlusssitzung des Petersberger Dialogs in der Universität von Jekaterinburg vor.

Neben Alexander Hopf, der während seinem Studium als Nebenhörer Veranstaltungen der TU Chemnitz besucht hat, nimmt die Studentin Anne Rühle als eine von 25 deutschen Vertretern an der Veranstaltung teil. Die 23-jährige Erfurterin studiert im 7. Semester Europastudien mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung und bereitet sich derzeit auf ihren Bachelorabschluss vor. "Für Russland interessiere ich mich schon seit Beginn meines Studiums. Aufgrund der Ausrichtung des Europastudienganges auf die Region Mittel- und Osteuropa habe ich mich bisher in einschlägigen Vorlesungen und Seminaren eingehend mit dem Transformations- und Integrationsprozess in Mittel-Osteuropa und in Russland beschäftigt. Seit dem ersten Semester lerne ich ebenfalls Russisch im Rahmen der Fremdsprachenkurse an der TU", erklärt die Thüringerin ihre Motivation. Im Sommer 2009 hat sie bereits an einer zweiwöchigen Sommerschule in Kaliningrad teilgenommen. Auch ein Auslandssemester in Riga verhalf ihr zu einem Einblick in das Leben und die Kultur der Russen, vor allem der in Lettland lebenden russischen Bevölkerung. Anne Rühle sucht den Dialog. Das Jugendparlament verschafft ihr die Chance, sich mit anderen Jugendlichen über politische, wirtschaftliche und kulturelle Themen auszutauschen und gemeinsame Standpunkte zu entwickeln. "Das Jugendparlament bietet deutschen und russischen Jugendlichen eine gute Möglichkeit, Vorurteile gegenüber der anderen Kultur abzubauen und Kontakte zu knüpfen, die für die zukünftige Zusammenarbeit und die Bildung eines Netzwerkes zwischen deutschen und russischen Jugendlichen von enormer Bedeutung sind", so Rühle.

Die Arbeit des Jugendparlaments kann ab dem 11. Juli im Internet verfolgt werden:
http://www.to4ka-treff.de

Weitere Informationen erteilt Anne Rühle, E-Mail anne.ruehle@s2006.tu-chemnitz.de.

(Autorin: Jacqueline Rettschlag)

Katharina Thehos
09.07.2010

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