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"Funktionen von Stahl" und "Innovative Stahlwerkstoffe"

Sonderforschungsbereich "Hochfeste aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile” lädt am 30. Juni 2010 ein zu zwei Vorträgen von Prof. Dr. Wolfgang Leese, Vorstand der Salzgitter AG

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Prof. Dr. Wolfgang Leese, Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG, ist Inhaber der neuen Honorarprofessur "Innovationsmanagement in der Stahlindustrie" an der Fakultät für Maschinenbau der TU Chemnitz. Foto: Bildarchiv der Pressestelle/Christine Kornack

Nicht nur die stahlverarbeitende Industrie stellt hohe Anforderungen an den Werkstoff Stahl. Wesentliche Anstöße neuer Entwicklungen sind auf die Forderung nach Energieeinsparung und Reduzierung des CO2-Ausstoßes zurückzuführen. Um diesem Wunsch Rechnung zu tragen, wurde insbesondere in den letzten Jahren eine große Anzahl neuer Stahlprodukte entwickelt. Stahl profitiert dabei von seinen nützlichen Eigenschaften - von der hohe Festigkeit über die hervorragende Umformbarkeit bis hin zu seiner Zähigkeit. Seine Einsatzgebiete sind deshalb weit gefächert vom Bau bis zum Transportwesen. Stahl kann sich hier im Wettbewerb mit anderen Werkstoffen wie Aluminium, Magnesium, Beton und Kunststoff sehr gut behaupten.

Doch was gibt es Neues auf diesem Gebiet? "Funktionen von Stahl" und "Innovative Stahlwerkstoffe" sind am 30. Juni 2010 die Themen von zwei öffentlichen Vorträgen eines der größten Stahlexperten in Deutschland. Dr. Wolfgang Leese, seit 2000 Vorstandsvorsitzender der Salzgitter AG und Honorarprofessor für "Innovationsmanagement in der Stahlindustrie" an der TU Chemnitz, referiert dazu ab 17 Uhr in der Aula des Uni-Teils Erfenschlager Straße 73, Haus A. Leese stellt unter anderem martensitischen Stahl vor, der mit einer sehr hohen Festigkeit für den Einsatz für crashrelevante Bauteile geeignet ist, und informiert über ein neues Stahlkonzept, das sich auch für die Erzeugung von flexibel gewalztem hochfestem Dualphasenstahl verwenden lässt. Innerhalb von 90 Minuten sollen verschiedene beispielhaft vorgestellte Entwicklungen die anforderungsorientierte Ausrichtung der Werkstoffentwicklung bis hin zur produktorientierten Entwicklung neuer Prozesse zeigen.

Die Vorträge sind eingebettet in das integrierte Graduiertenkolleg des Sonderforschungsbereichs 692 "Hochfeste aluminiumbasierte Leichtbauwerkstoffe für Sicherheitsbauteile”, das an der TU Chemnitz bis 2013 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. Eingeladen sind Vertreter aus Forschung und Praxis - insbesondere aus der Automobilproduktion und dem Maschinenbau - sowie Studierende der Ingenieur- und Naturwissenschaften.

Weitere Informationen erteilen der Sprecher des Sonderforschungsbereichs 692, Prof. Dr. Bernhard Wielage, Telefon 0371 531-36169, E-Mail bernhard.wielage@mb.tu-chemnitz.de und der SFB-Geschäftsführer Dr. Gert Alisch, Telefon 0371 531-35396, E-Mail gert.alisch@mb.tu-chemnitz.de.

Mario Steinebach
14.06.2010

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