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Mehr polnische Kultur in Chemnitz

Professuren Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas und Europäische Regionalgeschichte der TU Chemnitz initiieren Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin, Filiale Leipzig

Trotz seiner geografischen Nähe zu Sachsen ist Polen für viele ein unbekanntes Land. Um das Interesse für den Nachbarn zu wecken, sind die Professuren Kultur- und Länderstudien und Europäische Regionalgeschichte der TU Chemnitz mit dem Polnischen Institut Berlin, Filiale Leipzig eine Kooperation eingegangen. Den Beginn dieser Zusammenarbeit markiert eine vorläufig auf zwei Semester angelegte Filmreihe, die in diesem Semester unter dem Titel "Die Volksrepublik Polen im Film" startet. Monatlich werden selten gezeigte Klassiker im Filmclub Mittendrin, Reichenhainer Straße 35/37, vorgeführt, die im sozialistischen Polen entstanden sind oder die Zeit der Volksrepublik behandeln. Zu jeder Vorführung wird ein Experte den Film, seinen Entstehungskontext sowie seine Rezeption erläutern. Gezeigt werden unter anderem Klassiker wie "Der Mann aus Marmor" von Andrzej Wajda oder "Das Verhör" von Ryszard Bugajski. Termine sind der 10. Mai, 7. Juni sowie 5. Juli 2010 jeweils um 21 Uhr. Der Eintritt ist frei. Begleitend zur Filmreihe findet die Vorlesung "Die Volksrepublik Polen" von Prof. Dr. Miloš Řezník statt. Im Wintersemester wird die Reihe mit dem Thema "Die Solidarność-Zeit im Film" fortgesetzt. Das Filmprogramm über Ursprung und Hintergründe des friedlichen Umbruchs in Mittelosteuropa wird ebenfalls vom Polnischen Institut Berlin, Filiale Leipzig kuratiert und durch Lehrveranstaltungen der beiden beteiligten Professuren begleitet.

Die Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Berlin, Filiale Leipzig - einer Einrichtung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Polen, die Interesse für zeitgenössische Kunst und Kultur Polens wecken will - wird in nächster Zukunft intensiviert. Geplant sind unter anderem gemeinsame Sommerschulen, Vortragsreihen, Ausstellungen und Exkursionen, die den für die Bachelor-Studiengänge Europäische Geschichte sowie Europa-Studien und den Master-Studiengang Europäische Integration angebotenen ostmitteleuropäischen Schwerpunkt vielfältig ergänzen. Durch dieses abwechslungsreiche Angebot soll die Republik Polen nicht nur den Studierenden, sondern auch der universitären und städtischen Öffentlichkeit näher gebracht werden.

Weitere Informationen erteilen Katja Rosenbaum, Telefon 0371 531-36520, E-Mail katja.rosenbaum@phil.tu-chemnitz.de, sowie Piotr Kocyba, Telefon 0371 531-38521, E-Mail piotr.kocyba@phil.tu-chemnitz.de.

(Autorin: Anett Stromer)

Katharina Thehos
03.05.2010

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