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Austausch zwischen Sachsen und der Bretagne

Naturwissenschaftler aus Chemnitz, Dresden und Leipzig forcieren Zusammenarbeit mit der Université européenne de Bretagne

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Foto: UEB

Zehn Chemiker und Physiker - sowohl Professoren als auch Doktoranden - der TU Chemnitz sowie 22 Wissenschaftler der TU Dresden und der Universität Leipzig waren Ende Februar 2010 zu Gast an der Université européenne de Bretagne (UEB) in Rennes. Dort beteiligten sie sich an dem Symposium "Global Challenges for Sustainable Development" zum Thema "Nachhaltige Chemie und verwandte Gebiete". Die Vorträge und Posterausstellungen beschäftigten sich mit aktuellen Entwicklungen in der Bio- und Nanotechnologie sowie bei neuen Materialien. "Wir haben uns mit den bretonischen Kollegen ausgetauscht, unsere Arbeiten rund um nachhaltige Entwicklungen und die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts präsentiert und viele neue Kontakte geknüpft", berichtet Prof. Dr. Dietrich R.T. Zahn, Prorektor für Forschung der TU Chemnitz und Professor für Halbleiterphysik. Die Teilnehmer aus Sachsen wurden dabei von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanziell unterstützt.

Seit 2006 verbindet die Technische Universität Chemnitz eine Absichtserklärung zur bilateralen Zusammenarbeit mit der Sächsisch-Bretonischen Gesellschaft und der Société des Amis du Jumelage Sax-Bretagne. Seitdem wird die seit 1995 bestehende Regionalpartnerschaft auf den Gebieten Forschung, Lehre und Kultur ständig weiter mit Leben gefüllt. Aktuell werden die Kontakte zwischen sächsischen Universitäten und der Université européenne de Bretagne in Rennes intensiviert. Die UEB ist ein seit 2007 bestehender Zusammenschluss aus Universitäten, Schulen und Forschungsorganisationen aus der Bretagne.

"Ziel der Zusammenarbeit ist, das sich die Wissenschaftler gegenseitig einladen - und das nicht nur für einen oder zwei Monate, sondern für Zeiträume von ein bis zwei Jahren - um dann gemeinsam zu publizieren und sich zusammen um Ausschreibungen zu bewerben", so Zahn. "Wir sind nicht mehr im Besuchsstadium, sondern in dem des wissenschaftlichen Austauschs und lassen die Kooperation lebendig werden", bestätigt Prof. Dr. Maurice Baslé, Vizepräsident "Europa und Internationales" der UEB.

Das zweite Treffen von Wissenschaftlern aus Chemnitz, Dresden und Leipzig mit Forschern aus der Bretagne ist für März 2011 in Sachsen geplant. Dann stehen Themen zur Europäischen Integration auf dem Programm.

Weitere Informationen erteilt Brita Stingl, Referentin des Rektors (Schwerpunkt Weiterbildung), Telefon 0371 531-36036, E-Mail brita.stingl@verwaltung.tu-chemnitz.de.

Katharina Thehos
11.03.2010

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