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Durchstarten mit dem Lufthansa-Konzern

Romy Weihmann, Absolventin des Studienganges Soziologie der TU Chemnitz, hat den Übergang vom Studium ins Erwerbsleben problemlos gemeistert

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Geht heute bei time:matters ein und aus: Romy Weihmann, die an der TU Chemnitz Soziologie studierte und sich heute für das Personalwesen interessiert. Foto: privat

Experĭentia est optĭma rerum magistra - Probieren geht über studieren. Das soll keineswegs als Absage an die Schul- und Universitätsgelehrtheit verstanden werden. Wie hilfreich aber Praktika für den Übergang von Studium in die Praxis sein können, beweist einmal mehr der berufliche Werdegang der TU Chemnitz-Absolventin Romy Weihmann. Die aus Aue stammende Weihmann begann im Oktober 2003 ihr Studium der Soziologie mit dem Wahlpflichtfach Psychologie, das sie im März 2009 erfolgreich abschließen konnte. "Ich habe einen Teil meines Diplomarbeitssemesters, beinahe drei Monate, in Arizona am Airline Training Center der Lufthansa verbracht. Thema meiner Diplomarbeit war `Die Erwartungshaltung der Nachwuchsflugzeugführer an den Beruf des Piloten´ mit Unterstützung der Lufthansa Flight Training GmbH Bremen. Während dieser Zeit habe ich mich auf ein Praktikum im Bereich Personalmanagement im Lufthansa-Konzern beworben, um möglichst schnell Praxiserfahrung zu sammeln. Mit Erfolg, ab Dezember 2008 konnte ich das Praktikum bei `time:matters - A company of Lufthansa Cargo´ in Neu-Isenburg bei Frankfurt am Main beginnen." Hier konnte die Soziologin ihre Flexibilität und Belastbarkeit erneut unter Beweis stellen, denn zwischen der Rückkehr aus den USA und dem Praktikumsbeginn lagen nur zwei Wochen. Parallel dazu stand die Fertigstellung ihrer Diplomarbeit an. Für das Organisationstalent Weihmann kein Problem: "Neben Industrie- und Techniksoziologie war Organisationspsychologie einer meiner Studienschwerpunkte", sagt sie.

Der Weg zum Studium an die TU Chemnitz war eher ein zufälliger. "Nach meinem Abitur habe ich etwas gesucht, das außer Betriebswirtschaftslehre von den beruflichen Möglichkeiten vielschichtig ist und mich für eine Arbeit im großen Bereich der Personalarbeit qualifiziert", erklärt die Absolventin. Die Kombination aus Soziologie und ihrem Wahlpflichtfach Psychologie versprach die Chance, einen multiperspektivischen Blick auf Gesellschaften zu erlangen. An die Zeit als Studentin an der TU denkt Romy Weihmann gern zurück: "Trotzdem war es sehr schön, nach so langer Zeit der Theorie sein Wissen auch in die Praxis umsetzen zu können und auf eigenen Beinen zu stehen."

Nach einem neunmonatigem Praktikum hat sich die Soziologin selbstständig gemacht und arbeitet heute neben kleineren Personalprojekten für verschiedene Unternehmen als freie Mitarbeiterin im Personalmanagement von time:matters. Der Experte für Kurier-, Sameday-, Notfall- und Ersatzteillogistik ist ein weltweit wachsendes Unternehmen mit etwa 120 Mitarbeitern und Special Service Desks unter anderem in Singapur, Shanghai und Warschau. Dort ist sie zuständig für Personalauswahl und Personalentwicklung. Das schließt nicht nur operatives Bewerbermanagement und Recruiting für den Hauptsitz der Firma in Neu-Isenburg und das time:matters Courier Terminal am Frankfurter Flughafen ein. Auch die Mitarbeit an der Konzeption eines firmeninternen Trainings- und Weiterbildungskonzepts für alle Abteilungen fällt in ihr Aufgabengebiet. "Momentan absolviere ich noch eine Weiterbildung zur Personalreferentin, denn die harten Bereiche der Personalarbeit, wie Arbeitsrecht und Personalwirtschaft, wurden während des Studiums kaum gestreift. Meine Zukunft sehe ich in der Personalentwicklung. Ich möchte spannende Projekte konzipieren und umsetzen, gerne im Lufthansakonzern." Mit der vorhandenen Mischung aus Theorie und Praxiswissen, sollte dem nichts im Wege stehen.

(Autorin: Jacqueline Rettschlag)

Mario Steinebach
26.01.2010

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