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Jeremias Epperlein wurde im Bundesfinale von "Jugend forscht" Vierter im Fachbereich Mathematik/Informatik und erhielt den Sonderpreis der Eduard-Rhein-Stiftung. Foto: Stiftung Jugend forscht e. V.

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„Jugend forscht“: Doppelte Ehrung für Chemnitzer Schüler

Im "Jugend forscht"-Bundesfinale in Dortmund landete Jeremias Epperlein am 29. Mai 2005 ganz weit vorn – Freude auch an der Universität

Jeremias Epperlein hatte an diesem Wochenende allen Grund, sich zu freuen. Der Gymnasiast des Chemnitzer Johannes-Kepler-Gymnasiums beendete den 40. Bundeswettbewerb „Jugend forscht“ in Dortmund als vierter Sieger in der Kategorie Mathematik/Informatik. Mit seiner an der TU Chemnitz betreuten Arbeit zu „Kompressionsalgorithmen für die Ausgabedaten der Burrows-Wheeler-Transformation“ schaffte er es im bundesweiten Vergleich in die Spitzengruppe. Für seinen vierten Platz wurde Jeremias Epperlein mit einem Preisgeld in Höhe von 375 Euro ausgezeichnet. Doch damit nicht genug: Der 18-Jährige räumte gleich auch den Jugendpreis der „Eduard-Rhein-Stiftung“ und weitere 1.500 Euro ab. Auf dem Gebiet der Rundfunk-, Fernseh- und Informationstechnik sei seine Arbeit hervorragend, heißt es in der Begründung der Stiftung.

„Ich freue mich für Jeremias. Das hervorragende Abschneiden ist der Lohn für seine sehr konzentrierte und selbständige Durchführung des Projektes“, sagt André Lanka, der die Schülerarbeit als Mitarbeiter der TU-Professur Theoretische Informatik betreut hat. Auf seinen Vorschlag hin entwickelte Jeremias Epperlein ein Verfahren zur Datenverkleinerung. Der Gymnasiast entwarf ein Kompressionsprogramm, das unterschiedliche Dateitypen wie Texte, Bilder oder Programmcodes verlustfrei und effektiv verkleinert und in mancher Hinsicht sogar die gängige Kompressionssoftware übertrumpft, da es gute Kompressionsraten aufweist.

Neben Jeremias Epperlein schaffte es mit Roman Böttger ein weiterer Gymnasiast, der von Wissenschaftlern der Chemnitzer Universität unterstützt wurde, in das diesjährige Bundesfinale von „Jugend forscht“. Der Schüler des Carl-von-Bach-Gymnasiums Stollberg war im Fachbereich Physik mit einem “Demonstrationsobjekt zur Darstellung laufender und stehender Wellen“ im Wettbewerb vertreten. Insgesamt nahmen 218 junge Wissenschaftler mit 120 Projekten am Bundesfinale in Dortmund teil. Die Sieger wurden in Anwesenheit des Bundespräsidenten Horst Köhler und der Bundesministerin für Bildung und Forschung Edelgard Bulmahn in einer Feierstunde ausgezeichnet.

Alexander Friebel
30.05.2005

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