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Mit einem Europa-Stipendium von Pilsen nach Chemnitz

Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds bewilligt zehn weitere Stipendien - WBU Pilsen als "Schlüsselpartner"

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Die Technische Universität Chemnitz wird für tschechische Studierende immer interessanter: Vor wenigen Tagen bewilligte der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds zehn Stipendien, die es Studierenden der Westböhmischen Universität Pilsen ermöglichen, fünf Monate lang im Rahmen der Chemnitzer Europa-Studiengänge zu forschen und zu studieren.

Für das von der TU Chemnitz initiierte Projekt "Forschend studieren in Pilsen und Chemnitz" bewilligte der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds insgesamt 7.500 Euro. Damit können fünf Stipendien im Wintersemester 2003/2004 und fünf weitere im Sommersemester 2004 finanziert werden. Weil dieser Betrag durch Mittel des Deutschen Akademischen Austauschdienstes aufgestockt wird, stehen jedem Stipendiaten monatlich rund 400 Euro zur Verfügung.

Bereits im vergangenen Winter- und Sommersemester war es erstmals gelungen, "12 Europa-Stipendien an der TU Chemnitz" vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds zu erhalten. In der neuen Projektphase können nun zehn Studierende der WBU Pilsen vier Monate lang in den Europa-Studien der TU Chemnitz studieren und einen weiteren Monat ein eigenes Forschungsprojekt durchführen. Darin werden sich die Stipendiaten mit Fragen des deutsch-tschechischen Verhältnisses, der sächsisch-tschechischen Zusammenarbeit im Grenzraum oder des EU-Beitritts Tschechiens auseinander setzen.

"Ich freue mich, dass wir durch diese Europa-Stipendien immer mehr tschechische Studierende für Chemnitz gewinnen können und dass durch die Bewilligung die Bemühungen der Universität um den deutsch-tschechischen Brückenschlag anerkannt und weiter gefördert werden", so Prof. Dr. Günther Grünthal, Rektor der TU Chemnitz. "Die 2001 mit den Europa-Studien gestartete Initiative hat sich als überaus erfolgreich erwiesen. Das ist ein Jahr vor Beitritt Tschechien zur EU ein wichtiges und zukunftsträchtiges Signal."

Studierende der WBU Pilsen, die sich für die Europa-Stipendien interessieren und ein Semester lang in Chemnitz studieren und forschen wollen, sollten sich schnell an ihrer Heimat-Universität bewerben. Die endgültige Auswahl der Stipendiaten wird im September 2003 an der TU Chemnitz vorgenommen.

Weitere Informationen gibt das Internationale Universitätskolleg, unter Telefon (03 71) 531 13 02 oder per E-Mail unikolleg@tu-chemnitz.de

Mario Steinebach
05.08.2003

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