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Wenn die Berufung zum Beruf wird

Alexander Pierer fand in der Elektrotechnik Hobby, Traumstudium und Job - Schüler von heute möchte er für sein Berufsfeld begeistern

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Alexander Pierer bei der Inbetriebnahme eines Roboters für einen vollautomatischen Härteprüfer, der bei einem Automobilzulieferer zur Qualitätsbeurteilung von Motorblöcken eingesetzt werden soll. Foto: André Otto

Im Dschungel von unzähligen Studiengängen ist es nicht immer einfach, sein Traumstudium zu finden. Alexander Pierer fand es vor sieben Jahren an der Technischen Universität Chemnitz. Er entschied sich für ein Studium der Elektrotechnik und damit für eine Branche, in der junge Nachwuchsingenieure gebraucht werden. Rückblickend eine gute Entscheidung, wie der heute 26-Jährige findet.

Viele der frisch gebackenen Abiturienten haben wohl auf den ersten Blick großen Respekt vor dem traditionellen Studiengang. Pierer allerdings fand von seinem Hobby zum Beruf: "Schon in der Schulzeit habe ich immer gern gebastelt oder an Modellen geschraubt. Der Mathematik- und Physikunterricht haben diese Leidenschaft noch verstärkt. Die Elektrotechnik interessierte mich dabei am meisten und die guten Jobaussichten bestätigten meine Wahl." Für die Chemnitzer Universität entschied sich der junge Mann dabei ganz bewusst: "Die unschlagbar niedrigen Lebenshaltungskosten in Chemnitz aber auch der gute Ruf der Uni und der technischen Studiengänge machten mir die Entscheidung einfach."

In der Regelstudienzeit beendete Pierer Ende 2007 sein Studium und lobt rückblickend die Ausstattung der Labore und Computerräume sowie den organisatorisch reibungslosen Ablauf des Studiums. "Die Elektrotechnik in Chemnitz zeichnet sich vor allem durch ein super Betreuungsverhältnis aus. Der persönliche Kontakt zu vielen Professoren und Dozenten erlaubt eine angenehme Lern- und Forschungsumgebung", erklärt er. Für seine Abschlussarbeit wurde er im vergangenen Jahr mit dem mit 1.000 Euro dotierten Universitätspreis ausgezeichnet. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit seinem jetzigen Arbeitgeber Hegewald & Peschke, Meß- und Prüftechnik, einem mittelständischen Unternehmen in Nossen. "Von der Uni direkt ins Berufsleben. Das zeigt, dass man an einer Technischen Universität auch eine berufsqualifizierende Ausbildung erhält und nicht nur, wie oft vorgeworfen, akademisches praxisfernes Wissen vermittelt bekommt", erklärt Pierer, der sich derzeit mit der Programmierung der Steuerungs- und Anwendungssoftware von Prüfmaschinen für die Materialprüfung und Qualitätssicherung beschäftigt. "Hier half mir vor allem meine Vertiefungsrichtung Automatisierungstechnik als Bindeglied zwischen Elektrotechnik und Maschinenbau. Interdisziplinär arbeiten und Lösungen für ein breites Anwendungsfeld finden - das ermöglicht ein täglich abwechslungsreiches und herausforderndes Arbeiten", erläutert der Absolvent. Den jungen Mann reizten bei der Jobsuche vor allem die kleinen und mittelständischen Unternehmen: "Alles läuft noch auf einer persönlichen Ebene und die Entscheidungswege sind kurz.

Heutigen Studienanfängern rät der erfolgreiche Berufseinsteiger vor allem, keine Angst zu haben: "Natürlich ist ein Ingenieur-Studium naturwissenschaftlich und mathematisch anspruchsvoll, aber das ganze fängt normal an, steigert sich langsam und die Chemnitzer Professoren und Dozenten haben für Probleme immer ein offenes Ohr. Die Elektrotechnik ist damit auch eine sehr gute Wahl für alle, die noch nicht genau wissen, was sie studieren sollen, und keine Technikmuffel sind." Wer auf dem Weg zu seinem Traumstudium noch Hilfe benötigt und sich nicht sicher ist, ob er dieses an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Chemnitz findet, dem rät Alexander Pierer, den Kontakt zur Studienberatung zu suchen. Fachstudienberater seiner ehemaligen Fakultät ist Dr. Jürgen Bräuer, Telefon 0371 531-35093, E-Mail Juergen.Braeuer@etit.tu-chemnitz.de. Frei nach dem Motto "Forschend lernen" könne man an der Fakultät in verschiedenen Gebieten auch ein 14-tägiges Schülerpraktikum absolvieren. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter http://www.tu-chemnitz.de/studium/schueler/forschendlernen/

(Autorin: Nicole Leithold)

Mario Steinebach
05.02.2009

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