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Im Fokus: Kooperation in der Forschung und Studentenaustausch

Delegation der ENSIETA in Brest besuchte heute die Fakultät für Maschinenbau und die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Chemnitz

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Dr. Martin Stockmann und Prof. Dr. Jörn Ihlemann erläuterten im Labor der Professur Festkörpermechanik Francis Jouanjean, Marie-Odile Dupuy-Cherrier und Dr. Christian Jochum (v.l.) aktuelle Messungen am Chemnitzer Ökomobil "Sax 3", die im Auftrag des Studententeams "Fortis Saxonia" durchgeführt werden. Foto: Mario Steinebach

Die ENSIETA Brest (Ecole Nationale Supérieure des Ingénieurs des Etudes et Techniques d`Armement) ist in Frankreich eine staatliche Hochschule, die Studierende innerhalb von fünf Jahren zu Ingenieuren unter anderem in den Bereichen Elektrotechnik, Informatik, Automobiltechnik und Mechatronik ausbildet. Die ENSIETA arbeitet eng mit zahlreichen internationalen Großkonzernen zusammen, darunter Bosch, EADS, Peugeot, Renault und Volvo.

"Angesichts dieses Profils ist die ENSIETA ein potenzieller künftiger Partner für eine Kooperation in der wissenschaftlichen Zusammenarbeit und beim Austausch von Studierenden", schätzt der Prorektor für Forschung der TU Chemnitz, Prof. Dr. Dietrich R.T. Zahn, ein, der sich bereits im vergangenen Jahr in Brest über die Forschungs- und Studienbedingungen informierte. Am 11. November 2008 besuchte eine Delegation aus Brest die Chemnitzer Universität. Francis Jouanjean, Direktor der ENSIETA, wurde begleitet von Marie-Odile Dupuy-Cherrier, Koordinatorin der internationalen Beziehungen zu Deutschland, und dem Spezialisten für Verbundwerkstoffe Dr. Christian Jochum.

An der Fakultät für Maschinenbau sowie an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Chemnitz informierten sich die Franzosen über aktuelle Forschungsprojekte und den Aufbau der ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge. Zudem besuchten sie einige Forschungslabors, unter anderem an der Professur Festkörpermechanik. Deren Inhaber Prof. Dr. Jörn Ihlemann und Privatdozent Dr. Martin Stockmann, Leiter der Abteilung Experimentelle Mechanik, erläuterten den Gästen aktuelle Untersuchungen am Ökomobil "Sax 3" der TU Chemnitz. Das Studententeam "Fortis Saxonia" hatte die Professur um Unterstützung bei der Analyse der Beanspruchung der Hinterradaufhängung und des Lenksystems des Fahrzeuges gebeten, mit dem sie 2009 auf dem Eurospeedway Lausitz beim Shell Eco-Marathon an den Start gehen. Der Wettbewerb war auch der Delegation aus Brest ein Begriff, nahm doch am bisherigen Austragungsort Nogaro (Südfrankreich) auch ein Team der ENSIETA teil.

"Der Besuch der Delegation aus Brest trägt dazu bei, die seit 1995 bestehende sächsisch-bretonische Regionalpartnerschaft in den Bereichen Forschung, Lehre und Kultur weiter mit Leben zu erfüllen", meint Zahn und ergänzt: "In den kommenden Monaten wollen wir gemeinsam konkrete Projekte und Möglichkeiten des Studentenaustausches ausloten."

Mario Steinebach
11.11.2008

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