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Wissenschaftliches Know-how aus Nordafrika

Drei Forscher von der ägyptischen Mansura Universität sind zu Gast am Institut für Chemie

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Dr. Abdel El-fattah Mohammed Ouf, Dr. El-Metwally Mahmoud Abedel Razek und Prof. Dr. Alaa El-Din Ali El-Shafei (v.l.) forschen zurzeit an der TU Chemnitz. Foto: Carina Linne

Sie kommen von der Universität in Mansura und sind die ersten Gastwissenschaftler aus Ägypten am Institut für Chemie. Die Rede ist von Prof. Dr. Alaa El-Din Ali El-Shafei, Dr. Abdel El-fattah Mohammed Ouf und Dr. El-Metwally Mahmoud Abedel Razek. Betreut werden die Gastforscher vom Leiter der Arbeitsgruppe Elektrochemie, Prof. Dr. Rudolf Holze. Durch persönliches Engagement und bestehende Kontakte ist diese neue Nordafrikaverbindung erst möglich geworden, wie Holze bestätigt: "Ich habe Professor El-Shafei bereits vor vielen Jahren in Bonn kennengelernt, als er dort promovierte. Wir haben uns über die Jahre nicht aus den Augen verloren und ich bin froh, dass er gleich mit Verstärkung zu uns nach Chemnitz gekommen ist."

Prof. El-Shafei ist bereits zum sechsten Mal zu Forschungszwecken in Deutschland. Diesmal kann er ein viertes Humboldt-Stipendium nutzen, um an der TU Chemnitz zu forschen. Er wird für drei Monate an dem Themengebiet "Elektrokatalyse der Oxidation von CHO-Verbindungen an zeolithmodifizierten Elektroden" arbeiten. Es geht um grundlegende Untersuchungen für die zentralen Komponenten von Brennstoffzellen. "Hier in Deutschland können wir drei vor allem von der Ausstattung profitieren. Unsere Forschungslabore sind zu Hause nicht so gut ausgestattet", erklärt El-Shafei.

Dr. Ouf stammt aus der von Prof. Dr. El-Shafei geleiteten Forschungsgruppe an der Universität von Mansura. Er beschäftigt sich in den nächsten neun Monaten mit der "Synthese und Charakterisierung von intrinsisch leitfähigen Toluidin/Aminophenol-Kopolymeren". Möglich geworden ist sein Gastaufenthalt an der TU Chemnitz durch ein Forschungsstipendium der ägyptischen Regierung.

Der dritte Gast im Bunde ist Dr. Abedel Razek. Sein Spezialgebiet ist im Feld der Physik angesiedelt und handelt von den "Electrooptischen Eigenschaften salzgefüllter Polyvinylidenefilme". An der Universität von Mansura ist der 45-Jährige Mitglied der Forschungsgruppe "Elektronische und Magnetische Eigenschaften von elektronischen Materialien". Ebenfalls mit einem Forschungsstipendium der ägyptischen Regierung wird Abedel Razak insgesamt sechs Monate in Chemnitz zu Gast sein.

Weitere Informationen zu den Gastwissenschaflern erteilt Prof. Dr. Rudolf Holze, Telefon 0371 531-21260 oder 531-31509, E-Mail rudolf.holze@chemie.tu-chemnitz.de

(Autorin: Carina Linne)

Katharina Thehos
05.09.2008

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