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Bei der Preisübergabe in Klingenthal nahm Prof. Dr. Peter Jurczek (2.v.l.) die Ehrung von Hana Klabanová (Direktorin des Tschechischen Zentrums Dresden), Regierungspräsident Karl Noltze (Präsident der Initiative Südwestsachsen e.V.) und Staatsminister Dr. Johannes Beermann (Chef der Sächsischen Staatskanzlei) (v.l.) entgegen. Foto: privat

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Auszeichnung für grenzübergreifendes Engagement

Die Initiative Südwestsachsen e.V. vergibt Ehrenpreis an das "Sächsisch-Tschechische Hochschulkolleg" der TU Chemnitz

Das "Sächsisch-Tschechische Hochschulkolleg" (STHK) wurde von der Initiative Südwestsachsen e.V. in der Kategorie "Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Tschechien" mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet. Prof. Dr. Peter Jurczek, Initiator und Projektleiter des STHK sowie Inhaber der Professur Sozial- und Wirtschaftsgeographie der TU Chemnitz, nahm den Preis am 18. Juli 2008 - zusammen mit seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin Ilona Scherm - stellvertretend entgegen. Prof. Jurczek fühlt sich in seiner Arbeit bestätigt: "Der Preis stellt eine sichtbare Anerkennung der umfangreichen und vielfältigen hochschulischen Aktivitäten des STHK im sächsisch-tschechischen Grenzgebiet dar, was letztlich auch Ansporn für eine Fortführung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit ist." Im Jahr 2000 wurde der Ehrenpreis der Initiative Südwestsachsen e.V. erstmals verliehen und würdigt seitdem Persönlichkeiten und Organisationen, die sich in besonderer Weise für die Region Südwestsachsen einsetzen.

Zentrales Anliegen des STHK ist es, wissenschaftliche Kooperationen voranzutreiben und ein Netzwerk im deutsch-tschechischen Grenzraum aufzubauen. Insbesondere geht es hierbei um die Verknüpfung von Hochschulen, Wirtschaft und Gesellschaft. Das grenzübergreifende Projekt besteht aus fünf Teilen: So werden studentische Workshops zu sozial-, wirtschafts- und geisteswissenschaftlichen Themen organisiert, bei denen Studenten die Gelegenheit haben, sich in Arbeitsgruppen verschiedenen Fragestellungen zu widmen. Des Weiteren bietet das STHK Exkursionen im Grenzgebiet an sowie eine sächsisch-tschechische Praktikantenbörse, die als Anlaufstelle für die außeruniversitäre Praktikumssuche von Studenten dient. Mit seinen Alumni-Aktivitäten verschafft das Hochschulkolleg Absolventen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und vermittelt Informationen zur Existenzgründung.

Das interdisziplinär angelegte Projekt wurde bis zum 30. Juni 2008 von der EU-Gemeinschaftsinitiative Interreg IIIA kofinanziert. Momentan wird es unter Reduzierung der Aktivitäten aus eigenen Mitteln weiterbetrieben. Unter der Koordination von Prof. Dr. Jurczek setzen sich insgesamt 17 Professuren der Technischen Universität Chemnitz - überwiegend aus den Sozial-, Geistes- und Wirtschaftswissenschaften - für die sächsisch-tschechischen Aktivitäten ein. Angesichts der großen Resonanz soll die grenzübergreifende Arbeit in einem neuen Projekt, der "Sächsisch-Tschechischen Hochschulinitiative", fortgeführt werden. Derzeit wird im Rahmen des "Ziel 3- Programmes zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen dem Freistaat Sachsen und der Tschechischen Republik 2007-2013" eine neue Förderung beantragt.

Weitere Informationen zum STHK gibt es im Internet unter http://www.sthk.de oder bei Prof. Dr. Peter Jurczek, Tel. 0371 531-34911, E-Mail peter.jurczek@phil.tu-chemnitz.de.

(Autorin: Tanja Rupp)

Katharina Thehos
21.07.2008

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