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Chemisches Können unter Beweis gestellt

Beim 23. Chemiewettbewerb "Julius Adolph Stöckhardt" an der TU Chemnitz kamen erstmals gleich viele Schülerinnen wie Schüler auf die vorderen Plätze

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Renate Krügel von der Sächsischen Bildungsagentur Zwickau (l.) und Prof. Dr. Rudolf Holze von der TU Chemnitz (r.) gratulierten den Bestplatzierten: Marcel Schlegel, Stefanie Kutsche, David Hahn und Manuela Lötsch (v.l.) Foto: privat

Am 4. Juli 2008 fand der 23. Chemiewettbewerb "Julius Adolph Stöckhardt" statt, den das Institut für Chemie an der TU Chemnitz gemeinsam mit den Sächsischen Bildungsagenturen (SBA) durchführt. 49 Schüler - in der Regel die zwei besten "Chemiker" einer Klasse aus der elften Jahrgangsstufe der Gymnasien des Regierungsbezirkes Chemnitz - stellten im Böttcher-Bau der Technischen Universität Kenntnisse und Können unter Beweis. Die Schüler mussten für den Wettbewerb jeweils ein chemisches Experiment selbstständig durchführen und eine Reihe theoretischer Aufgaben lösen. Klausurfragen, Experimente und eine Experimentalvorlesung drehten sich um "Stoffe mit dem Element Stickstoff in der Verbindung - Teilchen, Eigenschaften und Reaktionen".

Zum ersten Mal waren gleich viele Schülerinnen wie Schüler unter den vier Besten: Hinter David Hahn und Marcel Schlegel (beide aus Chemnitz) teilten sich Stefanie Kutsche (Chemnitz) und Manuela Lötsch (Annaberg) den dritten Platz. Das gute Abschneiden der Nachwuchschemikerinnen nahmen Wilfried Jentsch (SBA Chemnitz) und Prof. Dr. Rudolf Holze (TU Chemnitz) zum Anlass, nicht nur auf die hervorragenden Berufsaussichten für Absolventen naturwissenschaftlich-technischer Studiengänge hinzuweisen, sondern auch besonders an Schülerinnen zu appellieren, bei der Wahl von Ausbildungsfächern und Studiengängen traditionelle Bilder und Konventionen zu verlassen und selbstbewusst männliche Domänen nicht nur zu betreten - sondern mit aussichtsreichen Abschlüssen erfolgreich auch wieder zu verlassen. Die sorgfältige Vorbereitung des Wettbewerbs lag wie bisher in den Händen von Dr. Klaus-Peter Kerber.

(Autor: Prof. Dr. Rudolf Holze)

Katharina Thehos
09.07.2008

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