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Erster Lehrpreis für Chemie vergeben

Chemiestudenten attestieren Dr. Steffen Hemeltjen von der Professur Physikalische Chemie eine hervorragende Hochschullehre

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Dr. Steffen Hemeltjen hält den ersten Lehrpreis für Chemie in der Hand. Foto: Mario Steinebach

Die beste Hochschullehrkraft am Institut für Chemie der TU Chemnitz ist Dr. Steffen Hemeltjen, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Physikalische Chemie. Dies ergab eine Online-Umfrage des Fachschaftsrates Chemie, an der sich 133 Studierende beteiligten. Im Rahmen dieser Befragung wurden alle 20 Hochschullehrer im Diplomstudiengang Chemie auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet. "Mit einem Durchschnitt von 8,7 erreichte Dr. Hemeltjen den höchsten Wert und damit den ersten Lehrpreis, der innerhalb der Chemie der TU Chemnitz vergeben wurde", berichtet Fachschaftsratsmitglied Dieter Schaarschmidt.

Dr. Hemeltjen, der sich über seine Auszeichnung sehr freut, ist ein "Eigengewächs" der Technischen Universität Chemnitz. 1990 bis 1995 studierte der Klingenthaler Chemie an der TU, im Anschluss promovierte er hier. Seit 1996 ist er in der Lehre tätig. Seine ersten Seminare gab er zur Vorlesung "Kinetik/Struktur der Materie". Heute hält er Seminare zur Thermodynamik sowie zur Kinetik und beteiligt sich inhaltlich an der Ringvorlesung "Spektroskopie und Struktur". Zudem führt er das Grund- sowie das Fortgeschrittenenpraktikum "Physikalische Chemie" sowie Praktika zur Grenzflächenchemie durch.

Der 36-jährige Chemiker engagiert sich aber auch in anderen Bereichen. So ist er Koordinator des Stöckhardt-Chemieclubs, der sich um Schüler der 9. bis 12. Klasse kümmert. In diesem Zusammenhang unterstützt Dr. Hemeltjen derzeit auch die Organisation des bevorstehenden 23. Chemiewettbewerbs "Julius Adolph Stöckhardt".

Die Vergabe eines Lehrpreises wurde vom Dekan der Fakultät für Naturwissenschaften, Prof. Dr. Karl Heinz Hoffmann, bereits im vergangenen Jahr initiiert. Der Fachschaftsrat Chemie hat diese Initiative als erster aufgegriffen, beim Fachschaftsrat Physik laufen noch die Vorbereitungen zur Befragung am Institut für Physik. "Die Lehrpreise sollen jährlich vergeben werden. Besondere Lehrleistungen unsere Hochschullehrer werden so öffentlich gemacht", sagt Prof. Hoffmann.

Mario Steinebach
26.06.2008

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